Der Verbraucherschutz über Wartezeiten bei Psychotherapie
Wir berichteten bereits darüber, dass in Deutschland ein Mangel an ausreichenden psychotherapeutischen Fachkräften besteht. Besonders die ländlichen Gebiete sind davon betroffen. Daraus ergibt sich die Problematik zu langer Wartezeiten für die Bedürftigen. Psychotherapeuten, die eine Zulassung für Kassenpatienten haben, sind besonders mit ewig langen Wartelisten ständig ausgebucht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Studie zur Wirkung von Psychotherapien
In Krems, Österreich wurde eine Studie über die Wirkungen von Psychotherapien durchgeführt, die sich im Besonderen auf die Beziehung zwischen Therapeut und Patient konzentrierte. Die Analyse bezog sich auf 42 Beschwerden und 1.676 Fragebögen, die an Patienten verschickt wurden, das Ganze wurde selbstverständlich anonymisiert. Zudem wurden sieben Gruppendiskussionen mit Experten abgehalten. Insgesamt dauerte die Studie 3 Jahre.
Aus den gesammelten Informationen zog man die Schlussfolgerung, dass weniger die Art der Therapie, als viel mehr die Beziehung zwischen dem Therapeuten und dem Patienten wichtig ist. So teilte es der Leiter des Departments für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie in Krems während einer Pressekonferenz mit. Diesen Beitrag weiterlesen »
Mängel bei Versorgung psychisch Kranker
Bei der Versorgung psychisch Kranker Menschen ist in Deutschland eindeutig ein Mangel zu verzeichnen. Aktuelle Zahlen besagen dass pro Quartal in Deutschland zur Zeit 1,9 Millionen Patienten bei 4.800 Psychiatern in Behandlung sind. Etwa genauso viele Menschen suchen regelmäßig einem Psychotherapeuten auf. Hinzu kommen noch die Grundversorgung psychisch Kranker Menschen durch den Hausarzt oder auch durch Fachmediziner wie Frauenärzte oder Hautärzte, die bei psychischen Erkrankungen aufgrund körperlicher Leiden behandeln.
Die Dunkelziffer ist also groß und ein Überblick ist schon aufgrund der verschiedenen Bereiche von Behandlungen schwer zu schaffen. Fakt ist aber jedoch, dass gerade in ländlichen Gebieten ein erheblicher Mangel an psychotherapeutischer Betreuung und Behandlung besteht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Förderung des Nachwuchses der Psychiatrie und Psychotherapie
Professor Dr. Dr. F. Schneider, Präsident der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde) hat eine Pressemitteilung abgegeben, in der er sich für die Förderung des Nachwuchses in den Arztberufen, besonders auf dem Gebiet der Psychiatrie, ausspricht.
So soll zum Beispie die Kooperation der Fachärzte in Praxen und Kliniken unterstützt werden, die beim deutschen Ärztetag gefordert wurde. Aber auch für langfristige Initiativen spricht sich Dr. Dr. F. Schneider aus. Man müsse die Attraktivität des Arztberufes für den Nachwuchs steigern, da ein erheblicher Mangel bestünde. Dabei geht er explizit darauf ein, dass ein ernstzunehmendes Problem besteht, in Zukunft psychisch Kranke Menschen durch ausgebildete Fachärzte zu behandeln, weil der Nachweis fehlt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Aspekttherapie verspricht Heilung von psychischen Traumata
Körperliche oder seelische Belastungen können ein Traumata nach sich ziehen wenn der Betroffene nicht dazu in der Lage ist sich davor zu schützen. Man unterscheidet bei psychischen Traumata unter zwei verschiedenen Arten, gegliedert nach der Ursache. Beim Typ 1 Traumata ist ein einmaliges Ereignis vorgefallen auf das sich der Betroffene nicht vorbereiten konnte (Unfall, Überfall, Naturkatastrophe u.ä.). Typ 2 ergibt sich aus einer sich wiederholenden Belastung (familiäre Gewalt oder Vernachlässigung, Mobbing oder Missbrauch). Auch wird getrennt zwischen Belastungen, die durch Menschen, Zufall oder die Natur zugefügt wurden. Die Grundlegende Ursache ist aber immer die misslungene seelische Verarbeitung auf natürlichem Wege.
Eine neue Genesungsmethode stellt die „Aspekttherapie“ in Kombination mit EMDR dar. Diese Maßnahme soll sehr wirksam sein und nicht nur bei psychischen Traumata sondern auch bei anderen psychischen Belastungen helfen, beispielsweise bei gewissen Phobien oder Depressionen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Lese-Rechtsschreibstörung hat nichts mit Intelligenz zu tun
Die Dyslexie oder auch Lese- und Rechtsschreibstörung ist weit verbreitet. Dabei handelt es sich um eine Teilleistungsstörung, die nicht abhängig von der Intelligenz der Betroffenen ist. Grundsätzlich umfasst eine Dyslexie das Lesen, das Verstehen von Wörtern, das Textverständnis und Probleme im Bereich der Rechtschreibung. Zudem gibt es häufig Betroffene die auch Probleme beim Reden haben.
Wie auf npin.de berichtet wird gibt es eine neue Studie bei der amerikanischen Forscher rund um Prof. Sally E. Shaywitz arbeiteten mit den Daten von 445 Schülern und untersuchten den Zusammenhang zwischen Dyslexie und IQ und es zeigte sich deutlich, dass sich die Dyslexie unabhängig vom IQ entwickelt. So sind Dyslexie Betroffene nicht in der Entwicklung der Intelligenz beeinträchtig. Die Ergebnisse des Teams um Prof. Sally E. Shaywitz sollen helfen Vorurteile gegen Dyslexie Betroffene abzubauen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Weisheit ist altersbedingt
Wenn man an weise Menschen denkt, so denkt man meist an ältere Menschen und dies ist auch begründet, denn Weisheit ist unabhängig von der Bildung, sondern ist eine Charaktereigenschaft die sich im Alter bildet.
Ältere Menschen gelten allgemein als weise, denn sie haben die Fähigkeit Konflikte mit Abstand zu betrachten und neutrale Lösungen zu bieten. Wie focus.de berichtet zeigt eine breit angelegte Studie mit Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen deutlich, dass Menschen über 60 die Eigenschaften aufweisen, die laut der psychologischen Literatur als Weisheitsaspekte gelten.
Für die Studie wurden 247 Teilnehmer per Zufallsprinzip ausgewählt, wobei ein Drittel in der Altersgruppe zwischen 25 bis 40 lag, ein Drittel im Alter von 41 bis 59 und das letzte Drittel in der Altersgruppe über 60. Alle Teilnehmer wurden via Telefon befragt und mussten ihre Einschätzung zu Konflikten abgeben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Drang zu Glücksspielen ernst nehmen
Viele Menschen spielen hin und wieder Glücksspiele, doch für manchen bergen diese eine große Faszination in sich und der Übergang von Spaß zur Sucht ist häufig fließend. Grundsätzlich ist es wichtig rechtzeitig Hilfe zu suchen, um nicht in den Teufelskreis Spielsucht zu rutschen.
Wie auf npin.de zu lesen warnt Prof. Andreas Heinze von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde vor dem Teufelskreis der Spielsucht. Als klare Aussage stellt der Professor dar, dass wer sich häufig gedanklich mit Glücksspiel beschäftigt und wenn er nicht spielt, Spielstrategien entwickelt, schon deutliche Suchtanzeichen aufweist. Zudem wird die Sucht deutlich, wenn es schwer fällt auf das Spielen zu verzichten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Angstbewältigung – Je nach Alter sind unterschiedliche Strategien nötig
Wenn Kinder Ängste entwickeln, die ihrer Phantasie entspringen, dann ist dies völlig normal, doch je nach Alter werden unterschiedliche Bewältigungsstrategien benötigt, um die Ängste in den Griff zu bekommen.
Laut npin.de haben die Forscher um Dr. Liat Sayfan und Prof. Kristin Hansen Laguttuta von der Universität von Kalifornien neue Studienergebnisse im Bereich der Angstbewältigung bei Kindern. So wurden knapp 50 Kindern im Alter von vier bis sieben Jahre in die Studie einbezogen. Den Kindern wurden acht Geschichten in denen realistische oder auch unrealistische Angst einflößende Figuren vorkamen erzählt. Illustrierte Bilder begleiteten die Geschichten und in jeder Geschichte spielte eine Kinderfigur die Hauptrolle. Nach den Geschichten mussten die Kinder ihre Angst an Hand von einer Skale einordnen und Lösungen für die Angst suchen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Fast Food führt unweigerlich zu psychischen Stress
Das Fast Food nicht unbedingt gesund ist und für Übergewicht sorgt, dies ist den meisten Menschen bereits bewusst, doch auch die Psyche reagiert auf Fastfood negativ und so ist auch die psychische Gesundheit durch Fast Food gefährdet.
Wie auf focus.de zu lesen, haben sich zwei kanadische Forscher mit dem Einfluss von Fast Food auf die Psyche beschäftigt und es zeigte sich deutlich, dass Fast Food weitreichenden Einfluss auf das psychische Befinden hat und auch auf Handlungen. Fast Food bringt Hektik mit sich und dies nicht nur beim Essen selbst. Diesen Beitrag weiterlesen »


