Archiv für die Kategorie „Aktuelles“

Ausgaben der Psychotherapie stark gestiegen

Die Ausgaben der Psychotherapie sind in den letzten Jahren rapide gestiegen und besorgt zahlreiche Fachärzte. Im Jahr 1999 wurden 660 Millionen Euro ausgegeben 2010 bereits 1,5 Milliarden Euro. Die Leistung der Psychotherapie wird aus der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung finanziert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Studenten suchen verstärkt psychologische Beratung

Die Zahl der Studenten, die unter psychischen Problemen steigt und dabei allein an der Universtität Hamburg suchten im Jahr 2011 rund 570 Studenten eine Beratung und damit 200 mehr als ein Jahr zuvor. Nach den Zahlen des Gesundheitsreports 2011 der Techniker Krankenkasse (TK) leider verstärkt künftige Akademiker unter seelischen Problemen und nehmen deshalb Medikamente gegen Depressionen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kampf gegen Ausbeutung künftiger Psychotherapeuten

Die Diplom-Psychologin Nora Trimpe aus Wallenhorst möchte die Missstände in der Psychotherapeuten-Ausbildung aufklären und kämpft gegen die Ausbeutung. Nach eigenen Angaben fühle Sie sich diskriminiert und minderwertig behandelt. Sie arbeitet seit drei Monaten in der Psychatrie eines Kölner Krankenhauses. Die Ausbildung zur Psychotherapeutin dauert drei Jahre und dann wird Sie 28 Jahre alt sein. Nora Trimpe fühlt sich im Stolz verletzt, weil Sie bis zu ihrem 28.Lebensjahr von ihren Eltern eine Unterstützung erhalten wird aber dies würde ihren eigenen Worten zufolge ihrer erzogenen Selbstständigkeit widersprechen. Der Grund für ihre Lage sei ihrer Einschätzung nach das Psychotherapeutengesetz welches sich für die Vergütung in der Ausbildung verantwortlich zeichnet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Psychotherapie ist ein Milliardenmarkt

Die Psychotherapie hat sich in Deutschland zu einem Milliardenmarkt entwickelt aber davon profitieren nicht die schweren Fälle. Einer dieser Fälle ist Erika Wittmann, die im Empfang einer Düsseldorfer Arztpraxis arbeitet und plötzlich an einem Frühlingsvormittag während der Arbeit zusammenbrach. Diesen Beitrag weiterlesen »

Lange Wartezeiten in der Psychotherapie

Wer an Depressionen leidet, der muss nicht nur mit sich selbst kämpfen sondern zu seiner Enttäuschung monatelang auf einen Therapieplatz warten. Ein Großteil der Betroffenen fühlt sich antriebslos, mutlos und erschöpft. Diese Symptome sind meist so stark, dass sie ihren Alltag nur schwer meistern können und aus dieser tiefen Grube heraus sollen die Betroffenen dann noch für einen Therapieplatz kämpfen. Die Deutsche DepressionsLiga hat rund 370 Betroffene nach ihren Erfahrungen bei der Suche nach einem freien Psychotherapieplatz gefragt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Vorsicht Suchtpotential – Lebensmittel, die es in sich haben

© flickr.com/ *clairity*

Heutzutage gibt es viele Dinge, die den Menschen einen bestimmten Kick verschaffen können, und unter diesen „Suchtmitteln“ befindet sich erstaunlicherweise auch das Essen. In bestimmten Lebensmitteln sind natürliche Suchtstoffe bzw. Rauschmittel enthalten, ohne dass dies den Verbrauchern bewusst ist. Schädlich sind diese in der Regel nicht, allerdings könnte sich auf diese Weise erklären, warum man bestimmte Lebensmittel lieber mag als andere. Der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer erläutert diese auch anschaulich in seinem Buch, das den Titel „Opium fürs Volk“ trägt. Darin befindet sich unter anderem auch Wissen aus der Pharmazie, der Psychologie sowie auch der Lebensmittelchemie. Dass die verschiedenen Wirkstoffe in den Lebensmitteln nicht gefährlich für den Menschen sind liegt hauptsächlich an der Tatsache, dass wir sie in viel zu geringen Mengen verspeisen, als dass sie uns schaden könnten.

Die Aminosäureketten (Exorphine) in Milch und Quark wandeln sich so zum Beispiel während des Verdauungsprozesses so um, dass man sie kaum noch von Morphium unterscheiden kann. Andererseits sind die Exorphine auch in der Muttermilch enthalten, was dann auch den beruhigenden Effekt der Milch auf die Babys erklärt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Ursache der Angst liegt oft in den Genen

Ängste können zwar auch erlernt werden, oftmals wurde sie jedoch schon mit in die Wiege gelegt. Laut dem amerikanischen Psychologe Jerome Kagan bestimmen die Gene, ob man eher zu den ängstlichen Menschen gehört oder ob man es mit den Widrigkeiten im Leben mutig und unbeeindruckt aufnimmt. Zu diesem Schluss kommt Kagan, weil er über Jahrzehnte hinweg Babys und Kleinkinder in regelmäßigen Abständen untersucht hat und eine Veranlagung zur Ängstlichkeit schon früh entdeckt werden konnte. Rund 20 Prozent der Babys reagierten schon im Alter von nur wenigen Monaten empfindlich auf Dinge, die sie nicht kannten – unabhängig davon, ob es sich dabei um Gegenstände, Personen oder auch Situationen handelte.

Wurden sie damit konfrontiert, fingen sie an zu weinen, zappelten herum und drückten den Rücken durch. Da er die Babys über einen langen Zeitraum hinweg beobachtete, mitunter sogar bis ins frühe Erwachsenenalter, konnte Kagan auch feststellen, dass dieses angeborene Naturell oftmals konstant bleibt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Angststörungen auf dem Vormarsch

Auf der 61. Jahrestagung der der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT), deren Thema in diesem Jahr die „Angst“ war, wiesen Experten nun auf die Zunahme von Angststörungen hin und forderten gleichzeitig auch mehr Hilfen für jene Menschen, die daran erkrankt sind. Nach Depressionen sind Angststörungen immerhin die zweithäufigste Erkrankung im psychischen Bereich. In de letzten Jahren haben Erkrankungen der Psyche sowie auch Verhaltensstörungen im Gesundheitssystem Kosten in Höhe von rund 30 Milliarden Euro verursacht.

Als Ursache wird unter anderem der immer stärker werdende berufliche Leistungsdruck sowie auch Versagensängste angegeben. Häufig führt dies zum Burn-Out-Syndrom oder im schlimmsten Fall aber auch zu einer kompletten Arbeitsunfähigkeit. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kritik und warme Worte – Warum Frauen empfindlicher reagieren

Eine aktuelle Studie hat nun enthüllt, warum Frauen häufiger empfindlicher auf Kritik reagieren als Männer. Demnach ist es so, dass Frauen ohnehin häufiger von Selbstzweifeln geplagt sind und sich die Kritik daher auch mehr zu Herzen nehmen. Männer zweifeln dagegen viel seltener an sich und ihren Fähigkeiten. Die Studie hat ergeben, dass Frauen auch häufiger unter Versagensängsten leiden, was ebenfalls für ein instabileres Selbstwertgefühl spricht. Die Gründe dafür reichen mitunter weit zurück – schon in der frühen Vorzeit war es so, dass Frauen die Kritik als eine Art Warnsignal dafür empfinden, auf den Schutz der Gruppe angewiesen zu sein weil sie sich selber nicht so gut gegen Angriffe wehren können.

Wenn die Männer damals auf der Jagd waren und die Frau mit den Kindern allein zurück blieb, war sie mehr oder weniger schutzlos. Diesen Beitrag weiterlesen »

Allergien und Asthma – Die Psyche mischt mit

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Für alle Menschen, die zur wärmeren Jahreszeit mit Heuschnupfen zu kämpfen haben, gibt es nun interessante Neuigkeiten, denn es könnte sein, dass gar nicht die Pollen daran Schuld sind: Denn Fachleute meinen, dass auch psychische Faktoren dabei eine entscheidende Rolle spielen können. So können Konflikte, Angst und Stress die Symptome des Heuschnupfens verstärken. Je mehr man sich auf die Allergie fixiert, umso stärker leidet man demnach auch unter ihr. So ist es wahrscheinlich, dass leicht neurotische und zu Stress neigende Menschen stärker unter einer Allergie leiden aus beispielsweise völlig ausgeglichene Menschen.

Es gibt auch schon ein spezielles Fachgebiet, das sich speziell mit den Zusammenhängen zwischen Nervensystem, Psyche und Immunabwehr beschäftigt: die Neuropsychoimmunologie. Auf diesem Gebiet wurden auch schon verschiedene Tests durchgeführt, die diese These bestätigen. Diesen Beitrag weiterlesen »