Förderung des Nachwuchses der Psychiatrie und Psychotherapie

Professor Dr. Dr. F. Schneider, Präsident der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde) hat eine Pressemitteilung abgegeben, in der er sich für die Förderung des Nachwuchses in den Arztberufen, besonders auf dem Gebiet der Psychiatrie, ausspricht.

So soll zum Beispie die Kooperation der Fachärzte in Praxen und Kliniken unterstützt werden, die beim deutschen Ärztetag gefordert wurde. Aber auch für langfristige Initiativen spricht sich Dr. Dr. F. Schneider aus. Man müsse die Attraktivität des Arztberufes für den Nachwuchs steigern, da ein erheblicher Mangel bestünde. Dabei geht er explizit darauf ein, dass ein ernstzunehmendes Problem besteht, in Zukunft psychisch Kranke Menschen durch ausgebildete Fachärzte zu behandeln, weil der Nachweis fehlt.

Hierzu müssen attraktivere Arbeitsbedingungen geschaffen werden, beispielsweise eine angemessenere Vergütung und die Fähigkeit für junge Leute, den Beruf mit der Familie zu vereinbaren.

Bereits im vergangenen Jahr wurden daher Stipendien verteilt um es dem wissenschaftlichen Nachwuchs zu ermöglichen kostenlos am Jahreskongress der Fachgesellschaft teilzunehmen, was auch in diesem Jahr wiederholt wurde. Der Jahreskongress des DGPPN findet in diesem Jahr vom 24. bis zum 27. November in Berlin statt. Dort gibt es 1200 Vorträge in Deutsch und Englisch und über 500 Einzelveranstaltungen, wodurch sich Interessenten mit ausreichend Informationen eindecken können.

1 Kommentar zu „Förderung des Nachwuchses der Psychiatrie und Psychotherapie“

  • Kathy:

    Ich finde es super, dass sich jemand für den Nachwuchs einsetzt bzw dafür, dass die Ausbildung zu einem Arztberuf attraktiver wird!
    Ich selbst bin 23, Mutter und studiere Psychologie in den Niederlanden, da ich in Deutschland keinen Studienplatz bekommen habe.
    Nicht grade ein leichter Weg, aber machbar.
    Was mir allerdings ein wenig Sorgen macht ist die Tatsache, dass ich noch eine ziemlich teure und kostenaufwändige Ausbildung vor mir habe, in der man zwar wohl ebenfalls Bafög beantragen kann, das aber nur einen Minimalteil der anfallenden Kosten deckt und man sich folgerichtig recht hoch verschuldet hat bevor man überhaupt anfängt zu arbeiten.
    Das stellt für mich, grade in Bezug auf die Tatsache, dass ich ein Kind ernähren muss, ein Risiko da…
    Deswegen würde ich mich gerne erkundigen, ob es noch weitere Förderungsmöglichkeiten für die Ausbildung gibt, beispielsweise in Form eines Stipendiums oder ähnlichem.
    Desweiteren bin ich auch gerne dazu bereit, mich ein wenig mehr zu qualifizieren als meine Mitstudenten, um später die Chancen auf die Ausbildung bzw auf dem Arbeitsmarkt zu verbssern.
    Hat da jemand Tipps wie man das am besten macht?
    Eine Idee sind natürlich Praktika, die allerdings auch nicht immer ganz leicht zu bekommen sind, da man bei einem Psychologen in der Praxis ja nicht allzu viel tun kann.
    Ich würde mich auch gerne vorab über viele Dinge informieren, allerdings gibt es hier in der Nähe nicht sehr viele Informationsveranstaltungen auf Englisch oder Deutsch (ich studiere auf Englisch und beherrsche daher das Niederländische noch nicht ausreichend).
    Wie kann man denn solch ein Stipendium des Fachkongresses bekommen?

    Es wäre klasse, wenn mir jemand in dieser Angelegenheit bzw diesen Angelegenheiten helfen könnte!

    Katharina

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