Archiv für die Kategorie „Allgemein“
Wenn die Pfunde auf die Seele drücken!
Es ist ein im wahrsten Wortsinn schwerwiegendes Problem. Selbst viele Kinder haben heute schon starkes Übergewicht, das dann bereits im Kindesalter Erkrankungen wie Bluthochdruck, Zuckerkrankheit oder orthopädischen Beschwerden auslöst. Wenn nicht, dann fordern die überflüssigen Pfunde spätestens im Erwachsenenalter ihren Tribut. Doch selbst dann, wenn die Kinder anfangs noch von körperlichen Symptomen verschont bleiben, fordert die Fettleibigkeit einen hohen Preis. Denn: “Übergewichtige Kinder werden oftmals gehänselt, ausgeschlossen und ausgelacht”, warnen die Experten vor den psychischen Folgen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Plädoyer für einen stress-freien Schlaf!
Menschen wie Tiere brauchen den Schlaf, um auszuspannen und neue Energie zu tanken. Dabei wissen wir schon länger, dass ein permanenter Schlafmangel bald negative Auswirkungen auf unseren Organismus zeitigt. Wobei nicht allein körperliche Symptome auftreten. Nicht umsonst gilt konsequenter Schlafentzug als eine Form der Folter, mit der Wärter und „Verhörspezialisten“ Einfluss auf das Denken ihrer Opfer nehmen … Diesen Beitrag weiterlesen »
Wenn auch die Seele Narben trägt!
Zunächst einmal ist die Neurodermitis – auch atopisches Ekzem genannt -, natürlich eine Hautkrankheit und damit ein körperliches (Miss)Empfinden. Die gerötete, schuppende und mitunter auch nässende Haut bereitet den Betroffenen einen starken Juckreiz, der vor allem Kindern zusetzt. Und das führt, zumindest auf Dauer, oftmals auch zu psychischen Problemen. So spricht eine Studie mehrerer deutscher Universitätskliniken mit fast 6000 Kindern auch von ernsten “seelischen Narben” … Diesen Beitrag weiterlesen »
Wenn das Pflegepersonal selbst schlapp macht …
Wenn wir krank sind, erwarten wir – und das völlig zu Recht (!) – dass wir kompetent und liebevoll betreut werden. Doch was ist mit den Pflegekräften selbst, die, eingedenk des hohen Zeit- und Kostendrucks, oft selbst an ihrem körperlichen Limit sind. Denn Sparmaßnahmen und Stellenabbau führen zu einer permanenten Überforderung. Oft bilden sie zudem den “Nährboden” für Schikane und Mobbing unter den Kollegen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Kein Stress zur Weihnachtszeit
Forscher sagen uns schon lange, dass es einen positiven wie auch den krank-machenden Stress gibt. Neben Arbeit und Verpflichtungen, die uns und unseren Körper überfordern (können), gibt es also auch jene Verpflichtungen und Anstrengungen, die uns eher gut tun. Ausschlaggebend ist meist eine positive Grundeinstellung und eine gewisse Vorfreude, mit der wir an eben jene Verpflichtungen heran gehen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Den Augenblick festhalten
Zur Kultur der Asiaten gehört es, bei allem, was sie tun, absolut konzentriert und präsent zu sein – bei schwierigen Dingen im Beruf ebenso wie bei einer einfachen Verrichtung im Haushalt. Wir Europäer neigen dagegen eher dazu, unsere Gedanken (ab)schweifen zu lassen. Ein Phänomen, auf das auch die Programm-Zeitschrift „Funk Uhr“ in ihrer Dezember-Ausgabe hinweist. Diesen Beitrag weiterlesen »
Vorsicht Suchtpotential – Lebensmittel, die es in sich haben
Heutzutage gibt es viele Dinge, die den Menschen einen bestimmten Kick verschaffen können, und unter diesen „Suchtmitteln“ befindet sich erstaunlicherweise auch das Essen. In bestimmten Lebensmitteln sind natürliche Suchtstoffe bzw. Rauschmittel enthalten, ohne dass dies den Verbrauchern bewusst ist. Schädlich sind diese in der Regel nicht, allerdings könnte sich auf diese Weise erklären, warum man bestimmte Lebensmittel lieber mag als andere. Der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer erläutert diese auch anschaulich in seinem Buch, das den Titel „Opium fürs Volk“ trägt. Darin befindet sich unter anderem auch Wissen aus der Pharmazie, der Psychologie sowie auch der Lebensmittelchemie. Dass die verschiedenen Wirkstoffe in den Lebensmitteln nicht gefährlich für den Menschen sind liegt hauptsächlich an der Tatsache, dass wir sie in viel zu geringen Mengen verspeisen, als dass sie uns schaden könnten.
Die Aminosäureketten (Exorphine) in Milch und Quark wandeln sich so zum Beispiel während des Verdauungsprozesses so um, dass man sie kaum noch von Morphium unterscheiden kann. Andererseits sind die Exorphine auch in der Muttermilch enthalten, was dann auch den beruhigenden Effekt der Milch auf die Babys erklärt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Ursache der Angst liegt oft in den Genen
Ängste können zwar auch erlernt werden, oftmals wurde sie jedoch schon mit in die Wiege gelegt. Laut dem amerikanischen Psychologe Jerome Kagan bestimmen die Gene, ob man eher zu den ängstlichen Menschen gehört oder ob man es mit den Widrigkeiten im Leben mutig und unbeeindruckt aufnimmt. Zu diesem Schluss kommt Kagan, weil er über Jahrzehnte hinweg Babys und Kleinkinder in regelmäßigen Abständen untersucht hat und eine Veranlagung zur Ängstlichkeit schon früh entdeckt werden konnte. Rund 20 Prozent der Babys reagierten schon im Alter von nur wenigen Monaten empfindlich auf Dinge, die sie nicht kannten – unabhängig davon, ob es sich dabei um Gegenstände, Personen oder auch Situationen handelte.
Wurden sie damit konfrontiert, fingen sie an zu weinen, zappelten herum und drückten den Rücken durch. Da er die Babys über einen langen Zeitraum hinweg beobachtete, mitunter sogar bis ins frühe Erwachsenenalter, konnte Kagan auch feststellen, dass dieses angeborene Naturell oftmals konstant bleibt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wie der Glaube an das Schicksal die Bewältigung von schlimmen Ereignissen beeinflusst
Wie die Psychologen der Universität Münster nun in Zusammenarbeit mit einem Mainzer Kollegen heraus fanden, kann sich der Glaube an das Schicksal oder auch Zufälle positiv auf die Bewältigung von Tiefschlägen auswirken. Im Rahmen ihrer Studie haben die Wissenschaftler die Erfahrungen von Menschen analysiert, die ihren Partner verloren haben. Demnach können jene Personen, die daran glauben dass ihr Leben vom Schicksal oder Zufall bestimmt wird den Schicksalsschlag besser verkraften als die Menschen, die diesen beiden Faktoren keinerlei Bedeutung zumessen. Die Lebenseinstellung hat also grundlegend damit zu tun, wie man bestimmte Ereignisse im Leben bewertet und in der Konsequenz davon dann auch, wie man sie verarbeitet.
Über einen Zeitraum von neun Jahren wurden 414 Menschen von den Wissenschaftlern begleitet und untersucht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Seele in Zeiten des Ungleichgewichts
Wenn es nach dem Psychotherapeuten Robert Schurz geht, ist es eigentlich gar kein Wunder, dass immer mehr Menschen heute unter psychischen Problemen leiden. Der Alltag beschleunigt sich, die Anforderungen werden immer höher, und der Mensch gerät schlichtweg aus dem Tritt. Damit ein inneres Gleichgewicht herrscht benötigt der Mensch Geborgenheit und auch eine sinnvolle Orientierung, und beides ist in vielen Fällen nicht mehr gegeben. Vor rund 15 Jahren hielten sich viele Soziologen, Psychologen, Historiker und Mediziner bedeckt, was Vorhersagen über das menschliche Seelenleben in der Zukunft betraf, nur einige wenige äußerten, dass davon auszugehen ist dass psychische Erkrankungen stark zunehmen würden, insbesondere Angstneurosen und Depressionen. Und heute weiß man, dass sich diese – damals leicht wagemutig getroffenen Aussagen – nicht nur bestätigt haben, sondern sogar noch übertroffen wurden.
Nun geht man davon aus, dass diese seelischen Leiden schon bald ein epidemieartiges Ausmaß annehmen werden und entscheidende sowie beeinflussende Faktoren sind dabei die zunehmende Beschleunigung und auch eine Reihe von Verlusten: der Verlust der Geborgenheit, der Autonomieverlust sowie auch der Verlust von Normen und Sinngebung. Diesen Beitrag weiterlesen »
