Borderline-Syndrom – Kein hoffnungsloser Fall
Borderline war schon immer ein Reizthema, auch und gerade unter den Medizinern. Häufig galten die Patienten als schwierig und hatten den Ruf untherapierbar zu sein. Auch heute noch, tun sich viele Psychiater schwer die Diagnose Borderline abzugeben und mit Therapien sind viele Psychiater auf diesem Gebiet auch überfordert. Doch Borderliner sollten nicht aufgeben, denn es gibt ihn, den Weg raus aus der Krankheit.
Das Bild welches sich bei Borderline abzeichnet ist häufig extrem. So gibt es viele Borderliner die dazu neigen sich selbst körperlich zu verletzen, dies liegt daran, dass sie durch den Schmerz wieder sich selbst spüren können. Laut focus.de leiden drei Prozent der Deutschen unter einer Borderline-Störung. Jeder zehnte Borderliner setzt seinem Leben selbst ein Ende, weil er die ständigen Spannungen nicht aushält. Durch eine neue Langzeitstudie die im Jahre 2007 begann, wird ersichtlich, dass circa der Hälfte der Patienten durchaus eine Linderung verschafft werden kann.
Sicherlich spielt auch das Umfeld eine Rolle und in welcher Richtung diese sich ausprägt. Auch bei wenig starker Ausprägung ist das Dauerthema bei Borderline, dass es nur schwerlich möglich ist Beziehungen aufzubauen und noch schwieriger diese stabil aufzubauen. Borderliner sind extrem in ihren Gefühlsschwankungen, doch letztlich sollte jedem, der mit einem Betroffenen zu tun hat, klar sein, dass der Betroffene sich selbst am meisten weh tut und sich die größte Wut immer gegen sich selbst richtet.
Ich als Betroffene wünsche mir, dass diesen Artikel kein Psychotherapeut geschrieben hat.
Weg aus der Selbstverstümmelung. Als ob Borderline nur SVV wäre. Ehrlich. Ich warte auf den Eignungstest für den Studiengang.
Ansonsten Wind aus den Segeln, zurückrudern und Floskeln. Welch riesiger und fortschrittlicher Beitrag zu dem Thema.
(Ja ich weiß, dass ich jetzt schon abgestempelt bin vom Kommentarleser. Stichwort hierzu:phänomenologische Methode)
Soso… Kommentare werden hier auch nicht veröffentlicht sofern sie Kritik beinhalten. Ist ja spannend.
Wenn man so kritikschwach ist sollte man sich vielleicht doch nochmal Gedanken über seine berufliche Bestimmung machen.
Hier sind beide Kommentare. Es stimmt, der Satz mit der Selbstverstümmelung war wirklich etwas ungeschickt ausgedrückt – er wurde nachträglich abgeändert. Auch Kritik ist hier willkommen.
Das schien in dem Moment als ich den zweiten Kommentar verfasst habe leider nicht so. Dann bitte ich um Entschuldigung für das Missverständnis meinerseits.
So klingt der Satz schon um einiges besser, bzw. der Artikel.
Das eigentliche Problem ist ja nicht die (eventuelle) Selbstverstümmelung, als wesentlich problematischer sehe ich die Schwankungen in Stimmung und Gefühl, wie weiter unten beschrieben.