Drang zu Glücksspielen ernst nehmen
Viele Menschen spielen hin und wieder Glücksspiele, doch für manchen bergen diese eine große Faszination in sich und der Übergang von Spaß zur Sucht ist häufig fließend. Grundsätzlich ist es wichtig rechtzeitig Hilfe zu suchen, um nicht in den Teufelskreis Spielsucht zu rutschen.
Wie auf npin.de zu lesen warnt Prof. Andreas Heinze von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde vor dem Teufelskreis der Spielsucht. Als klare Aussage stellt der Professor dar, dass wer sich häufig gedanklich mit Glücksspiel beschäftigt und wenn er nicht spielt, Spielstrategien entwickelt, schon deutliche Suchtanzeichen aufweist. Zudem wird die Sucht deutlich, wenn es schwer fällt auf das Spielen zu verzichten.
Als gefährdet werden Personen eingeschätzt, die gerne Problemen aus dem Weg gehen, doch auch wer von hohen Gewinnen träumt, trägt starkes Suchtpotenzial mit sich. Häufig entwickelt sich aus der Spielsucht finanzielle Probleme und häufig folgen sogar kriminelle Handlungen um finanzielle Mittel zu beschaffen um weiter am Glücksspiel teilnehmen zu können. Da finanzielle Folgen meist erst zeitverzögert wahrgenommen werden, rutschen viele in die Sucht ohne es bewusst wahr zu nehmen und auch Angehörige und Freunde nehmen häufig die Spielsucht erst sehr spät wahr.
Wichtig ist es frühzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich mit seinen Nöten und Ängsten jemanden anzuvertrauen. Wer bereits von der Sucht geleitet wird, der benötigt dringend eine Therapie, da die Sucht Auswirkungen auf alle Lebensbereiche haben kann und oft sogar die gesamte Existenz gefährdet.
