Lese-Rechtsschreibstörung hat nichts mit Intelligenz zu tun
Die Dyslexie oder auch Lese- und Rechtsschreibstörung ist weit verbreitet. Dabei handelt es sich um eine Teilleistungsstörung, die nicht abhängig von der Intelligenz der Betroffenen ist. Grundsätzlich umfasst eine Dyslexie das Lesen, das Verstehen von Wörtern, das Textverständnis und Probleme im Bereich der Rechtschreibung. Zudem gibt es häufig Betroffene die auch Probleme beim Reden haben.
Wie auf npin.de berichtet wird gibt es eine neue Studie bei der amerikanischen Forscher rund um Prof. Sally E. Shaywitz arbeiteten mit den Daten von 445 Schülern und untersuchten den Zusammenhang zwischen Dyslexie und IQ und es zeigte sich deutlich, dass sich die Dyslexie unabhängig vom IQ entwickelt. So sind Dyslexie Betroffene nicht in der Entwicklung der Intelligenz beeinträchtig. Die Ergebnisse des Teams um Prof. Sally E. Shaywitz sollen helfen Vorurteile gegen Dyslexie Betroffene abzubauen.
Während bei Kindern, die nicht von Dyslexie betroffen sind, Buchstaben mit bestimmten Lauten verbunden werden und diese Verbindung mit der Zeit automatisch abgerufen werden kann, ist für Dyslexie Betroffene jedes Wort immer wieder neu und so müssen die Wörter langsam gelesen werden und diese jedes Mal neu erkannt werden. Auch beim Reden treten hier immer wieder Probleme auf, denn Wörter können nicht so einfach aus dem Gedächtnis abgerufen werden und so mangelt es an einem flüssigen Redestrom.
