Mobbing durch Mitschüler hinterlässt Spuren
Mobbing ist ein großes Thema an Schulen geworden und es finden viele Diskussionen auch innerhalb der Schule statt. Trotz stetiger Aufklärungsarbeit werden immer wieder Anzeichen für Mobbing bei Kindern übersehen. Welche Spuren dies bei Kindern hinterlassen kann, sollte nicht unterschätzt werden.
neurologen-und-psychiater-im-netz.de zeigt, auf welche Signale auf Mobbing hinweisen können und welche Schritte beim Verdacht auf Mobbing sinnvoll ist. Wichtig für Eltern auf Veränderungen im Verhalten des eigenen Kindes zu achten, denn hier zeigt sich häufig deutlich, dass es sich zurückzieht. Viele Mobbingopfer leiden still vor sich hin, da es schwerfällt die falsche Scham abzulegen. Eltern sollten deshalb auf Änderungen des Verhaltens achten und auch das Gespräch immer wieder neu suchen.
Sollte ein Kind sein Verhalten ohne ersichtlichen Grund ändern und sich zurück ziehen, sollten Eltern das Gespräch mit der Lehrkraft suchen. Häufig kommen viele Puzzleteile zusammen, die letztlich ein deutliches Bild zeichnen. So lassen viele Schüler, die unter Mobbing leiden auch in ihren schulischen Leistungen nach und nehmen nicht mehr wirklich konzentriert am Unterricht teil. Auch können beschädigte und verschwundene Schulsachen ein erster Hinweis auf Mobbing sein. Viele Kinder, die unter Mobbing leiden, zeigen auch körperliche Symptome. So sind frühmorgendliche Übelkeit und morgendliche Bauchschmerzen nur ein kleiner Auszug von den körperlichen Anzeichen, die durch die seelischen Qualen entstehen können.
In vielen Schulen werden bereits ältere Schüler zu Streitschlichtern ausgebildet und übernehmen Verantwortung. Diese Schüler stehen auch Schülern zur Verfügung als Ansprechpartner, was zum Teil dafür sorgt, dass Mobbing schneller erkannt werden kann, weil es vielen Kindern leichter fällt, sich an ältere Schüler zu wenden. Da die Schüler darauf geschult sind auf Probleme unter Schülern zu achten und diese zu erkennen, schreiten diese auch von sich aus ein und unterrichten die zuständigen Klassenlehrer, die Kontakt mit Eltern und Schulpsychologen aufnehmen können.