Archiv für die Kategorie „Allgemein“
Überweisung für den Psychiater erforderlich
Wer auf der Suche nach einem geeigneten Psychotherapeuten die fachkundige und tatkräftige Unterstützung der Krankenkasse in Anspruch nehmen will, kann dies freilich gern tun. Entsprechende Kontaktadressen inklusive Ansprechpartner sind dort in der Regel kostenlos erhältlich. Nicht erforderlich ist es für den Kassenpatienten allerdings, für den Besuch beim Psychiater oder Psychotherapeuten eine Überweisung des jeweiligen Hausarztes vorzulegen.
Denn Fakt ist in diesem Zusammenhang, dass die ersten fünf Sitzungen in erster Linie dafür gedacht sind, zu eruieren, ob bzw. inwieweit eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll ist. Im Zuge dessen hat der Therapeut die Möglichkeit, mehr über das individuelle Störungsbild des Patienten in Erfahrung zu bringen. Wie unlängst auch Sabine Herpertz von der Gesellschaft DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde) erklärte, reiche es bereits völlig aus, die Krankenversicherungskarte vorzulegen und die allgemein übliche Praxisgebühr zu entrichten. Wenn im Anschluss an diese „Kennlernphase“ eine gewisse Vertrauensbasis zwischen Arzt und Patient geschaffen sei, könne der Weg für mögliche, therapeutische Behandlungserfolge geebnet werden.
Mängel bei Versorgung psychisch Kranker
Bei der Versorgung psychisch Kranker Menschen ist in Deutschland eindeutig ein Mangel zu verzeichnen. Aktuelle Zahlen besagen dass pro Quartal in Deutschland zur Zeit 1,9 Millionen Patienten bei 4.800 Psychiatern in Behandlung sind. Etwa genauso viele Menschen suchen regelmäßig einem Psychotherapeuten auf. Hinzu kommen noch die Grundversorgung psychisch Kranker Menschen durch den Hausarzt oder auch durch Fachmediziner wie Frauenärzte oder Hautärzte, die bei psychischen Erkrankungen aufgrund körperlicher Leiden behandeln.
Die Dunkelziffer ist also groß und ein Überblick ist schon aufgrund der verschiedenen Bereiche von Behandlungen schwer zu schaffen. Fakt ist aber jedoch, dass gerade in ländlichen Gebieten ein erheblicher Mangel an psychotherapeutischer Betreuung und Behandlung besteht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Lese-Rechtsschreibstörung hat nichts mit Intelligenz zu tun
Die Dyslexie oder auch Lese- und Rechtsschreibstörung ist weit verbreitet. Dabei handelt es sich um eine Teilleistungsstörung, die nicht abhängig von der Intelligenz der Betroffenen ist. Grundsätzlich umfasst eine Dyslexie das Lesen, das Verstehen von Wörtern, das Textverständnis und Probleme im Bereich der Rechtschreibung. Zudem gibt es häufig Betroffene die auch Probleme beim Reden haben.
Wie auf npin.de berichtet wird gibt es eine neue Studie bei der amerikanischen Forscher rund um Prof. Sally E. Shaywitz arbeiteten mit den Daten von 445 Schülern und untersuchten den Zusammenhang zwischen Dyslexie und IQ und es zeigte sich deutlich, dass sich die Dyslexie unabhängig vom IQ entwickelt. So sind Dyslexie Betroffene nicht in der Entwicklung der Intelligenz beeinträchtig. Die Ergebnisse des Teams um Prof. Sally E. Shaywitz sollen helfen Vorurteile gegen Dyslexie Betroffene abzubauen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Weisheit ist altersbedingt
Wenn man an weise Menschen denkt, so denkt man meist an ältere Menschen und dies ist auch begründet, denn Weisheit ist unabhängig von der Bildung, sondern ist eine Charaktereigenschaft die sich im Alter bildet.
Ältere Menschen gelten allgemein als weise, denn sie haben die Fähigkeit Konflikte mit Abstand zu betrachten und neutrale Lösungen zu bieten. Wie focus.de berichtet zeigt eine breit angelegte Studie mit Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen deutlich, dass Menschen über 60 die Eigenschaften aufweisen, die laut der psychologischen Literatur als Weisheitsaspekte gelten.
Für die Studie wurden 247 Teilnehmer per Zufallsprinzip ausgewählt, wobei ein Drittel in der Altersgruppe zwischen 25 bis 40 lag, ein Drittel im Alter von 41 bis 59 und das letzte Drittel in der Altersgruppe über 60. Alle Teilnehmer wurden via Telefon befragt und mussten ihre Einschätzung zu Konflikten abgeben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Drang zu Glücksspielen ernst nehmen
Viele Menschen spielen hin und wieder Glücksspiele, doch für manchen bergen diese eine große Faszination in sich und der Übergang von Spaß zur Sucht ist häufig fließend. Grundsätzlich ist es wichtig rechtzeitig Hilfe zu suchen, um nicht in den Teufelskreis Spielsucht zu rutschen.
Wie auf npin.de zu lesen warnt Prof. Andreas Heinze von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde vor dem Teufelskreis der Spielsucht. Als klare Aussage stellt der Professor dar, dass wer sich häufig gedanklich mit Glücksspiel beschäftigt und wenn er nicht spielt, Spielstrategien entwickelt, schon deutliche Suchtanzeichen aufweist. Zudem wird die Sucht deutlich, wenn es schwer fällt auf das Spielen zu verzichten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Borderline-Syndrom – Kein hoffnungsloser Fall
Borderline war schon immer ein Reizthema, auch und gerade unter den Medizinern. Häufig galten die Patienten als schwierig und hatten den Ruf untherapierbar zu sein. Auch heute noch, tun sich viele Psychiater schwer die Diagnose Borderline abzugeben und mit Therapien sind viele Psychiater auf diesem Gebiet auch überfordert. Doch Borderliner sollten nicht aufgeben, denn es gibt ihn, den Weg raus aus der Krankheit.
Das Bild welches sich bei Borderline abzeichnet ist häufig extrem. So gibt es viele Borderliner die dazu neigen sich selbst körperlich zu verletzen, dies liegt daran, dass sie durch den Schmerz wieder sich selbst spüren können. Laut focus.de leiden drei Prozent der Deutschen unter einer Borderline-Störung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Binge-Eating Syndrom – Neue Form der Essstörung
Neben der Bulimie und der Magersucht diagnostizieren Ärzte immer häufiger eine neue Form der Essstörung, die sich „Binge-Eating-Störung“ nennt. Bei dieser Form leiden die Patienten unter Heißhungerattacken, die sie nicht kontrollieren können.
Menschen, die unter einer „Binge-Eating-Essstörung“ leiden, essen innerhalb relativ kurzer Zeit den kompletten Kühlschrank leer und achten dabei nicht darauf, was sie alles essen. Normalerweise kennt man ein solches Verhalten nur von Bulimiekranken, die aber anders als Menschen mit einem „Binge-Eating“ Syndrom, das eben Gegessene sofort wieder erbrechen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Hypochondrie – Wenn die Angst vor Krankheiten das Leben beherrscht
Die Angst vor Krankheiten ist weit verbreitet und doch wird der Leidensdruck der Betroffenen häufig unterschätzt. Von der Umwelt belächelt, fühlen sich Hypochonder häufig unverstanden und im Stich gelassen. Folge daraus ist, dass die Hypochondrie häufig noch verstärkt wird.
10 bis 15 Prozent aller Menschen sind in ihrem Leben zumindest zeitweise von Hypochondrie betroffen. Die Angst vor Krankheiten ist somit weit verbreitet und beeinflusst die Lebensqualität der Betroffenen extrem. Das Leben dreht sich häufig nur noch um die Angst, denn jedes noch so kleine Zwicken oder Ziehen im Körper ist für Hypochonder ein Grund für Panik. Während von vielen Angsterkrankungen vorwiegend Frauen betroffen sind, sind Männer und Frauen von der Hypochondrie gleich häufig betroffen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Soziale Ängste bei Kindern bleiben häufig unerkannt
Ruhig, nett, unauffällig, sind die Begriffe, mit denen Kinder mit sozialen Ängsten häufig beschrieben werden. Gerade im Schulunterricht fallen Kinder mit sozialen Ängsten kaum auf. Einzig und alleine, dass sie häufig zurückhaltend gegenüber Mitschülern sind, wird hin und wieder bemängelt und dass die unauffälligen Kinder sich eher zurücknehmen und die eigenen Bedürfnisse gerne zurückstellen. Was wirklich dahinter steckt, bleibt häufig im Verborgenen.
Soziale Ängste können viele Formen haben und häufig tun Eltern Auffälligkeiten als Entwicklungsphasen ab. Dies kommt auch daher, dass Kinder mit sozialen Ängsten mit der Zeit eigene Strategien entwickeln, um mit ihren Ängsten durch den Alltag zu kommen. Oft zeigt sich, dass Kinder mit sozialen Ängsten schriftlich sehr gute Leistungen in der Schule erbringen, während sie mündlich starke Probleme haben, und versuchen mündlichen Aufgaben aus dem Weg zu gehen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Mobbing durch Mitschüler hinterlässt Spuren
Mobbing ist ein großes Thema an Schulen geworden und es finden viele Diskussionen auch innerhalb der Schule statt. Trotz stetiger Aufklärungsarbeit werden immer wieder Anzeichen für Mobbing bei Kindern übersehen. Welche Spuren dies bei Kindern hinterlassen kann, sollte nicht unterschätzt werden.
neurologen-und-psychiater-im-netz.de zeigt, auf welche Signale auf Mobbing hinweisen können und welche Schritte beim Verdacht auf Mobbing sinnvoll ist. Wichtig für Eltern auf Veränderungen im Verhalten des eigenen Kindes zu achten, denn hier zeigt sich häufig deutlich, dass es sich zurückzieht. Viele Mobbingopfer leiden still vor sich hin, da es schwerfällt die falsche Scham abzulegen. Eltern sollten deshalb auf Änderungen des Verhaltens achten und auch das Gespräch immer wieder neu suchen. Diesen Beitrag weiterlesen »

