Archiv für die Kategorie „Forschung“
Allergien und Asthma – Die Psyche mischt mit
Für alle Menschen, die zur wärmeren Jahreszeit mit Heuschnupfen zu kämpfen haben, gibt es nun interessante Neuigkeiten, denn es könnte sein, dass gar nicht die Pollen daran Schuld sind: Denn Fachleute meinen, dass auch psychische Faktoren dabei eine entscheidende Rolle spielen können. So können Konflikte, Angst und Stress die Symptome des Heuschnupfens verstärken. Je mehr man sich auf die Allergie fixiert, umso stärker leidet man demnach auch unter ihr. So ist es wahrscheinlich, dass leicht neurotische und zu Stress neigende Menschen stärker unter einer Allergie leiden aus beispielsweise völlig ausgeglichene Menschen.
Es gibt auch schon ein spezielles Fachgebiet, das sich speziell mit den Zusammenhängen zwischen Nervensystem, Psyche und Immunabwehr beschäftigt: die Neuropsychoimmunologie. Auf diesem Gebiet wurden auch schon verschiedene Tests durchgeführt, die diese These bestätigen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Studie zur Wirkung von Psychotherapien
In Krems, Österreich wurde eine Studie über die Wirkungen von Psychotherapien durchgeführt, die sich im Besonderen auf die Beziehung zwischen Therapeut und Patient konzentrierte. Die Analyse bezog sich auf 42 Beschwerden und 1.676 Fragebögen, die an Patienten verschickt wurden, das Ganze wurde selbstverständlich anonymisiert. Zudem wurden sieben Gruppendiskussionen mit Experten abgehalten. Insgesamt dauerte die Studie 3 Jahre.
Aus den gesammelten Informationen zog man die Schlussfolgerung, dass weniger die Art der Therapie, als viel mehr die Beziehung zwischen dem Therapeuten und dem Patienten wichtig ist. So teilte es der Leiter des Departments für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie in Krems während einer Pressekonferenz mit. Diesen Beitrag weiterlesen »
Lese-Rechtsschreibstörung hat nichts mit Intelligenz zu tun
Die Dyslexie oder auch Lese- und Rechtsschreibstörung ist weit verbreitet. Dabei handelt es sich um eine Teilleistungsstörung, die nicht abhängig von der Intelligenz der Betroffenen ist. Grundsätzlich umfasst eine Dyslexie das Lesen, das Verstehen von Wörtern, das Textverständnis und Probleme im Bereich der Rechtschreibung. Zudem gibt es häufig Betroffene die auch Probleme beim Reden haben.
Wie auf npin.de berichtet wird gibt es eine neue Studie bei der amerikanischen Forscher rund um Prof. Sally E. Shaywitz arbeiteten mit den Daten von 445 Schülern und untersuchten den Zusammenhang zwischen Dyslexie und IQ und es zeigte sich deutlich, dass sich die Dyslexie unabhängig vom IQ entwickelt. So sind Dyslexie Betroffene nicht in der Entwicklung der Intelligenz beeinträchtig. Die Ergebnisse des Teams um Prof. Sally E. Shaywitz sollen helfen Vorurteile gegen Dyslexie Betroffene abzubauen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Weisheit ist altersbedingt
Wenn man an weise Menschen denkt, so denkt man meist an ältere Menschen und dies ist auch begründet, denn Weisheit ist unabhängig von der Bildung, sondern ist eine Charaktereigenschaft die sich im Alter bildet.
Ältere Menschen gelten allgemein als weise, denn sie haben die Fähigkeit Konflikte mit Abstand zu betrachten und neutrale Lösungen zu bieten. Wie focus.de berichtet zeigt eine breit angelegte Studie mit Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen deutlich, dass Menschen über 60 die Eigenschaften aufweisen, die laut der psychologischen Literatur als Weisheitsaspekte gelten.
Für die Studie wurden 247 Teilnehmer per Zufallsprinzip ausgewählt, wobei ein Drittel in der Altersgruppe zwischen 25 bis 40 lag, ein Drittel im Alter von 41 bis 59 und das letzte Drittel in der Altersgruppe über 60. Alle Teilnehmer wurden via Telefon befragt und mussten ihre Einschätzung zu Konflikten abgeben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Angstbewältigung – Je nach Alter sind unterschiedliche Strategien nötig
Wenn Kinder Ängste entwickeln, die ihrer Phantasie entspringen, dann ist dies völlig normal, doch je nach Alter werden unterschiedliche Bewältigungsstrategien benötigt, um die Ängste in den Griff zu bekommen.
Laut npin.de haben die Forscher um Dr. Liat Sayfan und Prof. Kristin Hansen Laguttuta von der Universität von Kalifornien neue Studienergebnisse im Bereich der Angstbewältigung bei Kindern. So wurden knapp 50 Kindern im Alter von vier bis sieben Jahre in die Studie einbezogen. Den Kindern wurden acht Geschichten in denen realistische oder auch unrealistische Angst einflößende Figuren vorkamen erzählt. Illustrierte Bilder begleiteten die Geschichten und in jeder Geschichte spielte eine Kinderfigur die Hauptrolle. Nach den Geschichten mussten die Kinder ihre Angst an Hand von einer Skale einordnen und Lösungen für die Angst suchen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Fast Food führt unweigerlich zu psychischen Stress
Das Fast Food nicht unbedingt gesund ist und für Übergewicht sorgt, dies ist den meisten Menschen bereits bewusst, doch auch die Psyche reagiert auf Fastfood negativ und so ist auch die psychische Gesundheit durch Fast Food gefährdet.
Wie auf focus.de zu lesen, haben sich zwei kanadische Forscher mit dem Einfluss von Fast Food auf die Psyche beschäftigt und es zeigte sich deutlich, dass Fast Food weitreichenden Einfluss auf das psychische Befinden hat und auch auf Handlungen. Fast Food bringt Hektik mit sich und dies nicht nur beim Essen selbst. Diesen Beitrag weiterlesen »
Stress beeinflusst die Psyche und dies auch bei der Partnerwahl
Gleich und gleich oder doch Gegensätze ziehen sich an? Je nach psychischer Verfassung fällt die Partnerwahl sehr unterschiedlich aus. Die Psyche beeinflusst die Partnerwahl mehr als man auf den ersten Blick vermuten möchte.
Die Partnerwahl steht immer wieder im Blickpunkt psychologischer Studien und schon einige Studien haben bewiesen, dass Menschen sich grundsätzlich eher zu Partner hingezogen fühlen, die ihnen ähnlich sehen. Diese Prinzip gibt es auch in der Tierwelt und greift unter normalen Umständen immer dann, wenn es um eine dauerhafte Beziehung geht.
Extremer Stress sorgt jedoch dafür, dass dieses Prinzip außer Kraft gesetzt wird und unbewusst bei der Partnerwahl der Gegensatz gesucht wird. Focus.de berichtet über eine Studie der Universität Trier. Johanna Lass-Hennemann hat mit ihrem Team die Beobachtungen aus dem Tierreicht nun mit menschlichen Probanden überprüft. Diesen Beitrag weiterlesen »
Borderline-Syndrom – Kein hoffnungsloser Fall
Borderline war schon immer ein Reizthema, auch und gerade unter den Medizinern. Häufig galten die Patienten als schwierig und hatten den Ruf untherapierbar zu sein. Auch heute noch, tun sich viele Psychiater schwer die Diagnose Borderline abzugeben und mit Therapien sind viele Psychiater auf diesem Gebiet auch überfordert. Doch Borderliner sollten nicht aufgeben, denn es gibt ihn, den Weg raus aus der Krankheit.
Das Bild welches sich bei Borderline abzeichnet ist häufig extrem. So gibt es viele Borderliner die dazu neigen sich selbst körperlich zu verletzen, dies liegt daran, dass sie durch den Schmerz wieder sich selbst spüren können. Laut focus.de leiden drei Prozent der Deutschen unter einer Borderline-Störung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Frische Luft und Bewegung hilft aus der Depression
Mens sana in corpore sano – Gesunder Geist im gesunden Körper. Diese Weisheit ist bereits 2000 Jahre alt. Wie bei npin.de zu lesen, haben sich nun Ärzte und Wissenschaftler der Universitätsklinik Tübingen mit den Auswirkungen von Ausdauersport auf depressive Patienten auseinander gesetzt.
Bei einem Projekt der Landesstiftung Baden-Würtemberg, wurden die Auswirkungen von Ausdauerbelastungen nachgewiesen. Die Wirkmechanismen die bei Depressionen vorhanden sind, nehmen durch Ausdauersport deutlich ab. Viel Bewegung an der frischen Luft zeigt sich als stimmungsaufhellend und stabilisierend für die Stimmung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Gute Gedanken selbst erzeugen
Strecken kann für positive Gedanken sorgen. Es hört sich im Grunde einfach an und ist es auch. Aufwärtsbewegungen sorgen dafür, dass auch positive Gedanken aufsteigen und somit die Laune steigt.
Wie focus.de berichtet nahmen Daniel Casacanto vom Max-Planck-Institut und Katinka Djikstra von der Erasmus-Universität in Rotterdam den Zusammenhang zwischen Bewegungen und Gedanken unter die Lupe. Schon frühere Studien zeigten, dass sich Menschen die aufrecht sitzen, sich eher an positive Ereignisse erinnern. Diesen Beitrag weiterlesen »



