Archiv für die Kategorie „Therapie“
Allergien und Asthma – Die Psyche mischt mit
Für alle Menschen, die zur wärmeren Jahreszeit mit Heuschnupfen zu kämpfen haben, gibt es nun interessante Neuigkeiten, denn es könnte sein, dass gar nicht die Pollen daran Schuld sind: Denn Fachleute meinen, dass auch psychische Faktoren dabei eine entscheidende Rolle spielen können. So können Konflikte, Angst und Stress die Symptome des Heuschnupfens verstärken. Je mehr man sich auf die Allergie fixiert, umso stärker leidet man demnach auch unter ihr. So ist es wahrscheinlich, dass leicht neurotische und zu Stress neigende Menschen stärker unter einer Allergie leiden aus beispielsweise völlig ausgeglichene Menschen.
Es gibt auch schon ein spezielles Fachgebiet, das sich speziell mit den Zusammenhängen zwischen Nervensystem, Psyche und Immunabwehr beschäftigt: die Neuropsychoimmunologie. Auf diesem Gebiet wurden auch schon verschiedene Tests durchgeführt, die diese These bestätigen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Sadie Frost: mal auf dem roten Teppich, mal auf der Therapeuten-Couch
Das Leben der Sadie Frost ist offenbar gar nicht so glamourös, wie uns die Boulevard-Presse bisher stets glauben machen wollte, denn die 45Jährige befindet sich bereits seit ihrem 16. Lebensjahr in psychotherapeutischer Behandlung. Wie Sadie Frost, die Ex-Frau von Hollywood-Größe Jude Law, aktuell dem „Stylist“-Magazin offenbarte, habe ihr die Trennung ihrer Eltern über all‘ die vergangenen Jahre hinweg arg zu schaffen gemacht. Erst seitdem sie selber Kinder habe, komme sie mit der augenscheinlich traumatischen Problematik ihrer Jugend besser klar.
Natürlich habe sie sich seinerzeit keineswegs „Hals über Kopf“ dazu entschlossen, eine psychotherapeutische Behandlung in Anspruch zu nehmen, denn im Alter von 16 bzw. sei sie eher durch ihren Dickkopf verbunden mit einer äußerst defensiven Verhaltensweise aufgefallen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Überweisung für den Psychiater erforderlich
Wer auf der Suche nach einem geeigneten Psychotherapeuten die fachkundige und tatkräftige Unterstützung der Krankenkasse in Anspruch nehmen will, kann dies freilich gern tun. Entsprechende Kontaktadressen inklusive Ansprechpartner sind dort in der Regel kostenlos erhältlich. Nicht erforderlich ist es für den Kassenpatienten allerdings, für den Besuch beim Psychiater oder Psychotherapeuten eine Überweisung des jeweiligen Hausarztes vorzulegen.
Denn Fakt ist in diesem Zusammenhang, dass die ersten fünf Sitzungen in erster Linie dafür gedacht sind, zu eruieren, ob bzw. inwieweit eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll ist. Im Zuge dessen hat der Therapeut die Möglichkeit, mehr über das individuelle Störungsbild des Patienten in Erfahrung zu bringen. Wie unlängst auch Sabine Herpertz von der Gesellschaft DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde) erklärte, reiche es bereits völlig aus, die Krankenversicherungskarte vorzulegen und die allgemein übliche Praxisgebühr zu entrichten. Wenn im Anschluss an diese „Kennlernphase“ eine gewisse Vertrauensbasis zwischen Arzt und Patient geschaffen sei, könne der Weg für mögliche, therapeutische Behandlungserfolge geebnet werden.
Studie zur Wirkung von Psychotherapien
In Krems, Österreich wurde eine Studie über die Wirkungen von Psychotherapien durchgeführt, die sich im Besonderen auf die Beziehung zwischen Therapeut und Patient konzentrierte. Die Analyse bezog sich auf 42 Beschwerden und 1.676 Fragebögen, die an Patienten verschickt wurden, das Ganze wurde selbstverständlich anonymisiert. Zudem wurden sieben Gruppendiskussionen mit Experten abgehalten. Insgesamt dauerte die Studie 3 Jahre.
Aus den gesammelten Informationen zog man die Schlussfolgerung, dass weniger die Art der Therapie, als viel mehr die Beziehung zwischen dem Therapeuten und dem Patienten wichtig ist. So teilte es der Leiter des Departments für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie in Krems während einer Pressekonferenz mit. Diesen Beitrag weiterlesen »
Aspekttherapie verspricht Heilung von psychischen Traumata
Körperliche oder seelische Belastungen können ein Traumata nach sich ziehen wenn der Betroffene nicht dazu in der Lage ist sich davor zu schützen. Man unterscheidet bei psychischen Traumata unter zwei verschiedenen Arten, gegliedert nach der Ursache. Beim Typ 1 Traumata ist ein einmaliges Ereignis vorgefallen auf das sich der Betroffene nicht vorbereiten konnte (Unfall, Überfall, Naturkatastrophe u.ä.). Typ 2 ergibt sich aus einer sich wiederholenden Belastung (familiäre Gewalt oder Vernachlässigung, Mobbing oder Missbrauch). Auch wird getrennt zwischen Belastungen, die durch Menschen, Zufall oder die Natur zugefügt wurden. Die Grundlegende Ursache ist aber immer die misslungene seelische Verarbeitung auf natürlichem Wege.
Eine neue Genesungsmethode stellt die „Aspekttherapie“ in Kombination mit EMDR dar. Diese Maßnahme soll sehr wirksam sein und nicht nur bei psychischen Traumata sondern auch bei anderen psychischen Belastungen helfen, beispielsweise bei gewissen Phobien oder Depressionen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Angstbewältigung – Je nach Alter sind unterschiedliche Strategien nötig
Wenn Kinder Ängste entwickeln, die ihrer Phantasie entspringen, dann ist dies völlig normal, doch je nach Alter werden unterschiedliche Bewältigungsstrategien benötigt, um die Ängste in den Griff zu bekommen.
Laut npin.de haben die Forscher um Dr. Liat Sayfan und Prof. Kristin Hansen Laguttuta von der Universität von Kalifornien neue Studienergebnisse im Bereich der Angstbewältigung bei Kindern. So wurden knapp 50 Kindern im Alter von vier bis sieben Jahre in die Studie einbezogen. Den Kindern wurden acht Geschichten in denen realistische oder auch unrealistische Angst einflößende Figuren vorkamen erzählt. Illustrierte Bilder begleiteten die Geschichten und in jeder Geschichte spielte eine Kinderfigur die Hauptrolle. Nach den Geschichten mussten die Kinder ihre Angst an Hand von einer Skale einordnen und Lösungen für die Angst suchen. Diesen Beitrag weiterlesen »

