Archiv für März 2010

Psychische Krankheiten immer öfter Grund für Krankschreibung

Immer mehr Arbeitnehmer leiden an Erkrankungen der Psyche oder unter chronischen Schlafstörungen. Dies führt auch dazu, dass immer mehr Krankschreibungen psychische Erkrankungen zur Ursache haben. Die Zahl der Fehltage von Arbeitnehmer steigt im Bereich psychischer Erkrankungen und Schlafstörungen stetig an. War 2008 noch jeder zehnte Fehltag auf psychische Erkrankungen zurück zu führen, war es 2009 bereits jeder achte Fehltag und die Tendenz scheint steigend zu sein. Npin.de berichtet über den Gesundheitsreport 2009 der DAK, bei dem deutlich wurde, dass die Fehltage auf Grund von psychischen Störungen stetig steigen.

Auch über die Hälfte der befragten Arbeitnehmer leidet unter Schlafproblemen. Bei den Krankschreibungen auf Grund von Schlafstörungen ist seit 2005 ein Anstieg von 44 Prozent zu verbuchen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Beziehungsangst – Wenn Angst eine Partnerschaft verhindert

Bindungsangst ist weiter verbreitet als oft gedacht. Häufig fällt die Angst vor Bindungen dem Umfeld auch nicht auf, da Freunde vorhanden sind und Betroffene im Grunde den Wunsch nach einer Bindung haben. Das Umfeld bezeichnet Betroffene oft als beziehungsunfähig oder als schwierig. Die Wahrheit liegt aber häufig tiefer.

Häufig zeigt sich die Bindungsangst der Betroffenen nicht am Anfang einer Beziehung, da anfänglich die Bindung noch nicht so eng ist, doch mit der Zeit kommt diese häufig deutlich zum Vorschein. Der Kommunikationscoach Karsten Noack weißt auf news.de darauf hin, dass manches Verhalten schon anfänglich deutliche Hinweise gibt. Auch sollten Betroffene nie in die Enge getrieben werden mit Fragen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Stress beeinflusst die Psyche und dies auch bei der Partnerwahl

Gleich und gleich oder doch Gegensätze ziehen sich an? Je nach psychischer Verfassung fällt die Partnerwahl sehr unterschiedlich aus. Die Psyche beeinflusst die Partnerwahl mehr als man auf den ersten Blick vermuten möchte.

Die Partnerwahl steht immer wieder im Blickpunkt psychologischer Studien und schon einige Studien haben bewiesen, dass Menschen sich grundsätzlich eher zu Partner hingezogen fühlen, die ihnen ähnlich sehen. Diese Prinzip gibt es auch in der Tierwelt und greift unter normalen Umständen immer dann, wenn es um eine dauerhafte Beziehung geht.

Extremer Stress sorgt jedoch dafür, dass dieses Prinzip außer Kraft gesetzt wird und unbewusst bei der Partnerwahl der Gegensatz gesucht wird. Focus.de berichtet über eine Studie der Universität Trier. Johanna Lass-Hennemann hat mit ihrem Team die Beobachtungen aus dem Tierreicht nun mit menschlichen Probanden überprüft. Diesen Beitrag weiterlesen »

Borderline-Syndrom – Kein hoffnungsloser Fall

Borderline war schon immer ein Reizthema, auch und gerade unter den Medizinern. Häufig galten die Patienten als schwierig und hatten den Ruf untherapierbar zu sein. Auch heute noch, tun sich viele Psychiater schwer die Diagnose Borderline abzugeben und mit Therapien sind viele Psychiater auf diesem Gebiet auch überfordert. Doch Borderliner sollten nicht aufgeben, denn es gibt ihn, den Weg raus aus der Krankheit.

Das Bild welches sich bei Borderline abzeichnet ist häufig extrem. So gibt es viele Borderliner die dazu neigen sich selbst körperlich zu verletzen, dies liegt daran, dass sie durch den Schmerz wieder sich selbst spüren können. Laut focus.de leiden drei Prozent der Deutschen unter einer Borderline-Störung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Frische Luft und Bewegung hilft aus der Depression

© bym.de

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Mens sana in corpore sano – Gesunder Geist im gesunden Körper. Diese Weisheit ist bereits 2000 Jahre alt. Wie bei npin.de zu lesen, haben sich nun Ärzte und Wissenschaftler der Universitätsklinik Tübingen mit den Auswirkungen von Ausdauersport auf depressive Patienten auseinander gesetzt.

Bei einem Projekt der Landesstiftung Baden-Würtemberg, wurden die Auswirkungen von Ausdauerbelastungen nachgewiesen. Die Wirkmechanismen die bei Depressionen vorhanden sind, nehmen durch Ausdauersport deutlich ab. Viel Bewegung an der frischen Luft zeigt sich als stimmungsaufhellend und stabilisierend für die Stimmung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gute Gedanken selbst erzeugen

Strecken kann für positive Gedanken sorgen. Es hört sich im Grunde einfach an und ist es auch. Aufwärtsbewegungen sorgen dafür, dass auch positive Gedanken aufsteigen und somit die Laune steigt.

Wie focus.de berichtet nahmen Daniel Casacanto vom Max-Planck-Institut und Katinka Djikstra von der Erasmus-Universität in Rotterdam den Zusammenhang zwischen Bewegungen und Gedanken unter die Lupe. Schon frühere Studien zeigten, dass sich Menschen die aufrecht sitzen, sich eher an positive Ereignisse erinnern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Selbstmordrisiko bei Migrantinnen wird untersucht

In Berlin leben die meisten einwanderer – nun führt die Charité Berlin eine neue Studie mit türkischen Migrantinnen durch. Wie npin.de berichtet, soll hierbei untersucht werden, ob das Selbstmordrisiko bei Migrantinnen höher ist als bei einheimischen Frauen.

Hintergrund der Studie ist, dass eine hohe Dunkelziffer an Suiziden und Suizidversuchen bei den Migrantinnen vermutet wird. Das Projekt der Charité ist auf drei Jahre ausgelegt und wird vom Bundesforschungsministerium gefördert. Eine frühere Studie zeigte, dass bei den 16- bis 20-jährigen türkischen Frauen, die Selbstmordrate doppelt so hoch war, wie bei den einheimischen Frauen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Schulangst muss ernster genommen werden

Immer mehr Kinder leiden unter Schulangst. Doch genauso vielfältig wie die Anzeichen für Schulangst sein können, können auch die Hintergründe sein. Helfen kann man Kindern mit Schulangst nur dann, wenn man die Ursachen für die Ängste abklärt und gezielt bei den Ursachen ansetzt.

Besonders Eltern neigen dazu Kindern mit Schulangst Mitleid entgegen zu bringen und schreiben gerne die eine oder andere Entschuldigung. Dies ist allerdings der falsche Weg. Schulangst entsteht im Kontext mit der Schule und nur in diesem Rahmen kann die Schulangst auch überwunden werden. Eltern sollten daher ihre Kinder nicht darin unterstützen den Ort Schule zu meiden, da dies die Angst meist zementiert. Vielmehr sollten Eltern ihre Kinder stärken und somit dabei helfen, dass die Angst vor der Schule bewältigt werden kann. Diesen Beitrag weiterlesen »

Übersteigertes Selbstbild entsteht im Gehirn und nicht durch das Umfeld

Jeder kennt es, es gibt einfach Menschen die so sehr von sich selbst überzeugt sind, dass sie sich selbst ganz anders einschätzen, als das Umfeld dies tut. Häufig wird die Meinung vertreten, dass dies durch die Erziehung kommt, doch der Grund liegt in der Gehirnaktivität. Wie npin.de berichtet, wurde an der University of Texas in Austin ein Versuch mit 20 Teilnehmern gestartet und hier kamen die Wissenschaftler zu eindeutigen Ergebnissen. Das Geheimnis liegt am Einsatz der Frontlappen, denn je geringer ihre Aktivität, desto mehr sehen sich Menschen nicht mehr real, sondern entwickeln ein übersteigertes Selbstbild. Diesen Beitrag weiterlesen »