Archiv für Mai 2010
Mängel bei Versorgung psychisch Kranker
Bei der Versorgung psychisch Kranker Menschen ist in Deutschland eindeutig ein Mangel zu verzeichnen. Aktuelle Zahlen besagen dass pro Quartal in Deutschland zur Zeit 1,9 Millionen Patienten bei 4.800 Psychiatern in Behandlung sind. Etwa genauso viele Menschen suchen regelmäßig einem Psychotherapeuten auf. Hinzu kommen noch die Grundversorgung psychisch Kranker Menschen durch den Hausarzt oder auch durch Fachmediziner wie Frauenärzte oder Hautärzte, die bei psychischen Erkrankungen aufgrund körperlicher Leiden behandeln.
Die Dunkelziffer ist also groß und ein Überblick ist schon aufgrund der verschiedenen Bereiche von Behandlungen schwer zu schaffen. Fakt ist aber jedoch, dass gerade in ländlichen Gebieten ein erheblicher Mangel an psychotherapeutischer Betreuung und Behandlung besteht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Förderung des Nachwuchses der Psychiatrie und Psychotherapie
Professor Dr. Dr. F. Schneider, Präsident der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde) hat eine Pressemitteilung abgegeben, in der er sich für die Förderung des Nachwuchses in den Arztberufen, besonders auf dem Gebiet der Psychiatrie, ausspricht.
So soll zum Beispie die Kooperation der Fachärzte in Praxen und Kliniken unterstützt werden, die beim deutschen Ärztetag gefordert wurde. Aber auch für langfristige Initiativen spricht sich Dr. Dr. F. Schneider aus. Man müsse die Attraktivität des Arztberufes für den Nachwuchs steigern, da ein erheblicher Mangel bestünde. Dabei geht er explizit darauf ein, dass ein ernstzunehmendes Problem besteht, in Zukunft psychisch Kranke Menschen durch ausgebildete Fachärzte zu behandeln, weil der Nachweis fehlt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Aspekttherapie verspricht Heilung von psychischen Traumata
Körperliche oder seelische Belastungen können ein Traumata nach sich ziehen wenn der Betroffene nicht dazu in der Lage ist sich davor zu schützen. Man unterscheidet bei psychischen Traumata unter zwei verschiedenen Arten, gegliedert nach der Ursache. Beim Typ 1 Traumata ist ein einmaliges Ereignis vorgefallen auf das sich der Betroffene nicht vorbereiten konnte (Unfall, Überfall, Naturkatastrophe u.ä.). Typ 2 ergibt sich aus einer sich wiederholenden Belastung (familiäre Gewalt oder Vernachlässigung, Mobbing oder Missbrauch). Auch wird getrennt zwischen Belastungen, die durch Menschen, Zufall oder die Natur zugefügt wurden. Die Grundlegende Ursache ist aber immer die misslungene seelische Verarbeitung auf natürlichem Wege.
Eine neue Genesungsmethode stellt die „Aspekttherapie“ in Kombination mit EMDR dar. Diese Maßnahme soll sehr wirksam sein und nicht nur bei psychischen Traumata sondern auch bei anderen psychischen Belastungen helfen, beispielsweise bei gewissen Phobien oder Depressionen. Diesen Beitrag weiterlesen »