Frische Luft und Bewegung hilft aus der Depression

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Mens sana in corpore sano – Gesunder Geist im gesunden Körper. Diese Weisheit ist bereits 2000 Jahre alt. Wie bei npin.de zu lesen, haben sich nun Ärzte und Wissenschaftler der Universitätsklinik Tübingen mit den Auswirkungen von Ausdauersport auf depressive Patienten auseinander gesetzt.

Bei einem Projekt der Landesstiftung Baden-Würtemberg, wurden die Auswirkungen von Ausdauerbelastungen nachgewiesen. Die Wirkmechanismen die bei Depressionen vorhanden sind, nehmen durch Ausdauersport deutlich ab. Viel Bewegung an der frischen Luft zeigt sich als stimmungsaufhellend und stabilisierend für die Stimmung.

Radfahren, Schwimmen und Walken sind hier passende Sportarten die positive Wirkung auf depressive Patienten haben. Bei der Studie wurden die Auswirkungen bei älteren Probanden die unter wiederkehrenden Depressionen leiden. Die Probanden mussten täglich mehr als 30 Minuten Ausdauerbelastung hinter sich bringen und der Effekt war deutlich, da vor der Belastung und nach der Belastung die Konzentration des BDNF gemessen wurde. Mit diesem neuen Ansatz sind weitere Studien geplant. Für Menschen mit depressiven Verstimmungen lässt sich aber schon jetzt das Fazit ziehen, dass täglicher Ausdauersport sich positiv auswirkt und ein guter Weg sind, um Depressionen in den Griff zu bekommen.

Auch wer nicht ständig unter Depressionen leidet, der kann durch Ausdauersport, am besten unter freiem Himmel, Depressionen vorbeugen. Dies gilt auch für die typischen Herbst- und Winterdepressionen. Auch wenn man im Winter nicht so sehr vor die Tyür gehen mag, kann mit Hobbys seine Depressionen in den Griff bekommen. Nicht selten führen Männer in den Wintermonaten eine komplette Autorestauration in ihrer Garage durch und tauchen im Frühjahr dann stolz mit ihrem geschaffenen Werk aus der Versenkung auf.

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