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Die Ursache der Angst liegt oft in den Genen
Ängste können zwar auch erlernt werden, oftmals wurde sie jedoch schon mit in die Wiege gelegt. Laut dem amerikanischen Psychologe Jerome Kagan bestimmen die Gene, ob man eher zu den ängstlichen Menschen gehört oder ob man es mit den Widrigkeiten im Leben mutig und unbeeindruckt aufnimmt. Zu diesem Schluss kommt Kagan, weil er über Jahrzehnte hinweg Babys und Kleinkinder in regelmäßigen Abständen untersucht hat und eine Veranlagung zur Ängstlichkeit schon früh entdeckt werden konnte. Rund 20 Prozent der Babys reagierten schon im Alter von nur wenigen Monaten empfindlich auf Dinge, die sie nicht kannten – unabhängig davon, ob es sich dabei um Gegenstände, Personen oder auch Situationen handelte.
Wurden sie damit konfrontiert, fingen sie an zu weinen, zappelten herum und drückten den Rücken durch. Da er die Babys über einen langen Zeitraum hinweg beobachtete, mitunter sogar bis ins frühe Erwachsenenalter, konnte Kagan auch feststellen, dass dieses angeborene Naturell oftmals konstant bleibt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Angststörungen auf dem Vormarsch
Auf der 61. Jahrestagung der der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT), deren Thema in diesem Jahr die „Angst“ war, wiesen Experten nun auf die Zunahme von Angststörungen hin und forderten gleichzeitig auch mehr Hilfen für jene Menschen, die daran erkrankt sind. Nach Depressionen sind Angststörungen immerhin die zweithäufigste Erkrankung im psychischen Bereich. In de letzten Jahren haben Erkrankungen der Psyche sowie auch Verhaltensstörungen im Gesundheitssystem Kosten in Höhe von rund 30 Milliarden Euro verursacht.
Als Ursache wird unter anderem der immer stärker werdende berufliche Leistungsdruck sowie auch Versagensängste angegeben. Häufig führt dies zum Burn-Out-Syndrom oder im schlimmsten Fall aber auch zu einer kompletten Arbeitsunfähigkeit. Diesen Beitrag weiterlesen »
Angstbewältigung – Je nach Alter sind unterschiedliche Strategien nötig
Wenn Kinder Ängste entwickeln, die ihrer Phantasie entspringen, dann ist dies völlig normal, doch je nach Alter werden unterschiedliche Bewältigungsstrategien benötigt, um die Ängste in den Griff zu bekommen.
Laut npin.de haben die Forscher um Dr. Liat Sayfan und Prof. Kristin Hansen Laguttuta von der Universität von Kalifornien neue Studienergebnisse im Bereich der Angstbewältigung bei Kindern. So wurden knapp 50 Kindern im Alter von vier bis sieben Jahre in die Studie einbezogen. Den Kindern wurden acht Geschichten in denen realistische oder auch unrealistische Angst einflößende Figuren vorkamen erzählt. Illustrierte Bilder begleiteten die Geschichten und in jeder Geschichte spielte eine Kinderfigur die Hauptrolle. Nach den Geschichten mussten die Kinder ihre Angst an Hand von einer Skale einordnen und Lösungen für die Angst suchen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Beziehungsangst – Wenn Angst eine Partnerschaft verhindert
Bindungsangst ist weiter verbreitet als oft gedacht. Häufig fällt die Angst vor Bindungen dem Umfeld auch nicht auf, da Freunde vorhanden sind und Betroffene im Grunde den Wunsch nach einer Bindung haben. Das Umfeld bezeichnet Betroffene oft als beziehungsunfähig oder als schwierig. Die Wahrheit liegt aber häufig tiefer.
Häufig zeigt sich die Bindungsangst der Betroffenen nicht am Anfang einer Beziehung, da anfänglich die Bindung noch nicht so eng ist, doch mit der Zeit kommt diese häufig deutlich zum Vorschein. Der Kommunikationscoach Karsten Noack weißt auf news.de darauf hin, dass manches Verhalten schon anfänglich deutliche Hinweise gibt. Auch sollten Betroffene nie in die Enge getrieben werden mit Fragen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Hypochondrie – Wenn die Angst vor Krankheiten das Leben beherrscht
Die Angst vor Krankheiten ist weit verbreitet und doch wird der Leidensdruck der Betroffenen häufig unterschätzt. Von der Umwelt belächelt, fühlen sich Hypochonder häufig unverstanden und im Stich gelassen. Folge daraus ist, dass die Hypochondrie häufig noch verstärkt wird.
10 bis 15 Prozent aller Menschen sind in ihrem Leben zumindest zeitweise von Hypochondrie betroffen. Die Angst vor Krankheiten ist somit weit verbreitet und beeinflusst die Lebensqualität der Betroffenen extrem. Das Leben dreht sich häufig nur noch um die Angst, denn jedes noch so kleine Zwicken oder Ziehen im Körper ist für Hypochonder ein Grund für Panik. Während von vielen Angsterkrankungen vorwiegend Frauen betroffen sind, sind Männer und Frauen von der Hypochondrie gleich häufig betroffen. Diesen Beitrag weiterlesen »