Artikel-Schlagworte: „Psyche“
Allergien und Asthma – Die Psyche mischt mit
Für alle Menschen, die zur wärmeren Jahreszeit mit Heuschnupfen zu kämpfen haben, gibt es nun interessante Neuigkeiten, denn es könnte sein, dass gar nicht die Pollen daran Schuld sind: Denn Fachleute meinen, dass auch psychische Faktoren dabei eine entscheidende Rolle spielen können. So können Konflikte, Angst und Stress die Symptome des Heuschnupfens verstärken. Je mehr man sich auf die Allergie fixiert, umso stärker leidet man demnach auch unter ihr. So ist es wahrscheinlich, dass leicht neurotische und zu Stress neigende Menschen stärker unter einer Allergie leiden aus beispielsweise völlig ausgeglichene Menschen.
Es gibt auch schon ein spezielles Fachgebiet, das sich speziell mit den Zusammenhängen zwischen Nervensystem, Psyche und Immunabwehr beschäftigt: die Neuropsychoimmunologie. Auf diesem Gebiet wurden auch schon verschiedene Tests durchgeführt, die diese These bestätigen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Seele in Zeiten des Ungleichgewichts
Wenn es nach dem Psychotherapeuten Robert Schurz geht, ist es eigentlich gar kein Wunder, dass immer mehr Menschen heute unter psychischen Problemen leiden. Der Alltag beschleunigt sich, die Anforderungen werden immer höher, und der Mensch gerät schlichtweg aus dem Tritt. Damit ein inneres Gleichgewicht herrscht benötigt der Mensch Geborgenheit und auch eine sinnvolle Orientierung, und beides ist in vielen Fällen nicht mehr gegeben. Vor rund 15 Jahren hielten sich viele Soziologen, Psychologen, Historiker und Mediziner bedeckt, was Vorhersagen über das menschliche Seelenleben in der Zukunft betraf, nur einige wenige äußerten, dass davon auszugehen ist dass psychische Erkrankungen stark zunehmen würden, insbesondere Angstneurosen und Depressionen. Und heute weiß man, dass sich diese – damals leicht wagemutig getroffenen Aussagen – nicht nur bestätigt haben, sondern sogar noch übertroffen wurden.
Nun geht man davon aus, dass diese seelischen Leiden schon bald ein epidemieartiges Ausmaß annehmen werden und entscheidende sowie beeinflussende Faktoren sind dabei die zunehmende Beschleunigung und auch eine Reihe von Verlusten: der Verlust der Geborgenheit, der Autonomieverlust sowie auch der Verlust von Normen und Sinngebung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Mängel bei Versorgung psychisch Kranker
Bei der Versorgung psychisch Kranker Menschen ist in Deutschland eindeutig ein Mangel zu verzeichnen. Aktuelle Zahlen besagen dass pro Quartal in Deutschland zur Zeit 1,9 Millionen Patienten bei 4.800 Psychiatern in Behandlung sind. Etwa genauso viele Menschen suchen regelmäßig einem Psychotherapeuten auf. Hinzu kommen noch die Grundversorgung psychisch Kranker Menschen durch den Hausarzt oder auch durch Fachmediziner wie Frauenärzte oder Hautärzte, die bei psychischen Erkrankungen aufgrund körperlicher Leiden behandeln.
Die Dunkelziffer ist also groß und ein Überblick ist schon aufgrund der verschiedenen Bereiche von Behandlungen schwer zu schaffen. Fakt ist aber jedoch, dass gerade in ländlichen Gebieten ein erheblicher Mangel an psychotherapeutischer Betreuung und Behandlung besteht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Fast Food führt unweigerlich zu psychischen Stress
Das Fast Food nicht unbedingt gesund ist und für Übergewicht sorgt, dies ist den meisten Menschen bereits bewusst, doch auch die Psyche reagiert auf Fastfood negativ und so ist auch die psychische Gesundheit durch Fast Food gefährdet.
Wie auf focus.de zu lesen, haben sich zwei kanadische Forscher mit dem Einfluss von Fast Food auf die Psyche beschäftigt und es zeigte sich deutlich, dass Fast Food weitreichenden Einfluss auf das psychische Befinden hat und auch auf Handlungen. Fast Food bringt Hektik mit sich und dies nicht nur beim Essen selbst. Diesen Beitrag weiterlesen »
Beziehungsangst – Wenn Angst eine Partnerschaft verhindert
Bindungsangst ist weiter verbreitet als oft gedacht. Häufig fällt die Angst vor Bindungen dem Umfeld auch nicht auf, da Freunde vorhanden sind und Betroffene im Grunde den Wunsch nach einer Bindung haben. Das Umfeld bezeichnet Betroffene oft als beziehungsunfähig oder als schwierig. Die Wahrheit liegt aber häufig tiefer.
Häufig zeigt sich die Bindungsangst der Betroffenen nicht am Anfang einer Beziehung, da anfänglich die Bindung noch nicht so eng ist, doch mit der Zeit kommt diese häufig deutlich zum Vorschein. Der Kommunikationscoach Karsten Noack weißt auf news.de darauf hin, dass manches Verhalten schon anfänglich deutliche Hinweise gibt. Auch sollten Betroffene nie in die Enge getrieben werden mit Fragen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Stress beeinflusst die Psyche und dies auch bei der Partnerwahl
Gleich und gleich oder doch Gegensätze ziehen sich an? Je nach psychischer Verfassung fällt die Partnerwahl sehr unterschiedlich aus. Die Psyche beeinflusst die Partnerwahl mehr als man auf den ersten Blick vermuten möchte.
Die Partnerwahl steht immer wieder im Blickpunkt psychologischer Studien und schon einige Studien haben bewiesen, dass Menschen sich grundsätzlich eher zu Partner hingezogen fühlen, die ihnen ähnlich sehen. Diese Prinzip gibt es auch in der Tierwelt und greift unter normalen Umständen immer dann, wenn es um eine dauerhafte Beziehung geht.
Extremer Stress sorgt jedoch dafür, dass dieses Prinzip außer Kraft gesetzt wird und unbewusst bei der Partnerwahl der Gegensatz gesucht wird. Focus.de berichtet über eine Studie der Universität Trier. Johanna Lass-Hennemann hat mit ihrem Team die Beobachtungen aus dem Tierreicht nun mit menschlichen Probanden überprüft. Diesen Beitrag weiterlesen »
Gute Gedanken selbst erzeugen
Strecken kann für positive Gedanken sorgen. Es hört sich im Grunde einfach an und ist es auch. Aufwärtsbewegungen sorgen dafür, dass auch positive Gedanken aufsteigen und somit die Laune steigt.
Wie focus.de berichtet nahmen Daniel Casacanto vom Max-Planck-Institut und Katinka Djikstra von der Erasmus-Universität in Rotterdam den Zusammenhang zwischen Bewegungen und Gedanken unter die Lupe. Schon frühere Studien zeigten, dass sich Menschen die aufrecht sitzen, sich eher an positive Ereignisse erinnern. Diesen Beitrag weiterlesen »
Binge-Eating Syndrom – Neue Form der Essstörung
Neben der Bulimie und der Magersucht diagnostizieren Ärzte immer häufiger eine neue Form der Essstörung, die sich „Binge-Eating-Störung“ nennt. Bei dieser Form leiden die Patienten unter Heißhungerattacken, die sie nicht kontrollieren können.
Menschen, die unter einer „Binge-Eating-Essstörung“ leiden, essen innerhalb relativ kurzer Zeit den kompletten Kühlschrank leer und achten dabei nicht darauf, was sie alles essen. Normalerweise kennt man ein solches Verhalten nur von Bulimiekranken, die aber anders als Menschen mit einem „Binge-Eating“ Syndrom, das eben Gegessene sofort wieder erbrechen. Diesen Beitrag weiterlesen »

