Archiv für die Kategorie „Ursachen“
Gesundheitliche Folgen und Empfehlungen zum Schichtdienst
Im heutigen Berufsleben spielt die Flexibilität eine wichtige Rolle in zahlreichen Arbeitsbereichen. Das Gesundheitswesen bedeutet für die dort tätigen Arbeitnehmer eine starke Belastung. Rund 20 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten wegen der höheren Flexibilität am Wochenende, in der Nacht und in Wechselschichten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wenn der Drogenkonsum auch an der Psyche nagt
Wer Drogen konsumiert, gefährdet nicht nur seine körperliche Unversehrtheit. Vielmehr müssten Cannabis-Konsumenten auch mit psychischen Nebenwirkungen ihrer Sucht – etwa Schizophrenie -, rechnen, warnt die Saarbrücker Zeitung und beruft sich dabei auf Forschungen der australischen Universität von Neu-Südwales (Sydney). Diesen Beitrag weiterlesen »
Es gibt es doch, das Bauchgefühl!
Wir reden davon, dass uns etwas auf den Magen schlägt. Auch Redensarten, wie “daran hatte ich schwer zu schlucken” deuten darauf hin, dass wir – ganz intuitiv -, wissen, dass uns Stress und unschöne Dinge geradewegs auf Magen und Darm schlagen. Tatsächlich nehmen Darmkrankheiten in den westlichen Industrieländern in den letzten Jahren dramatisch zu, für viele Experten ein Tribut an unsere Lebensweise. Denn das viel-zitierte Bauchgefühl ist eben kein Mythos! Diesen Beitrag weiterlesen »
Wenn die Arbeit oder auch das “Nicht-gebraucht-werden” krank machen
Dass Stress und wachsender Leistungsdruck am Arbeitsplatz krank machen (können), das wissen wir alle. Wobei, neben organischen Beschwerden (wie einem hohen Blutdruck und/oder einem nervösen Magen) oftmals auch die Psyche leidet. Was dann auch wirtschaftliche Konsequenzen hat. So geht der BKK Landesverbandes Nordrhein-Westfalen davon aus, dass sich die psychisch bedingten Arbeitsausfälle in den letzten 20 Jahren fast vervierfacht haben. Tendenz weiter steigend! Diesen Beitrag weiterlesen »
Vorsicht Suchtpotential – Lebensmittel, die es in sich haben
Heutzutage gibt es viele Dinge, die den Menschen einen bestimmten Kick verschaffen können, und unter diesen „Suchtmitteln“ befindet sich erstaunlicherweise auch das Essen. In bestimmten Lebensmitteln sind natürliche Suchtstoffe bzw. Rauschmittel enthalten, ohne dass dies den Verbrauchern bewusst ist. Schädlich sind diese in der Regel nicht, allerdings könnte sich auf diese Weise erklären, warum man bestimmte Lebensmittel lieber mag als andere. Der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer erläutert diese auch anschaulich in seinem Buch, das den Titel „Opium fürs Volk“ trägt. Darin befindet sich unter anderem auch Wissen aus der Pharmazie, der Psychologie sowie auch der Lebensmittelchemie. Dass die verschiedenen Wirkstoffe in den Lebensmitteln nicht gefährlich für den Menschen sind liegt hauptsächlich an der Tatsache, dass wir sie in viel zu geringen Mengen verspeisen, als dass sie uns schaden könnten.
Die Aminosäureketten (Exorphine) in Milch und Quark wandeln sich so zum Beispiel während des Verdauungsprozesses so um, dass man sie kaum noch von Morphium unterscheiden kann. Andererseits sind die Exorphine auch in der Muttermilch enthalten, was dann auch den beruhigenden Effekt der Milch auf die Babys erklärt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Ursache der Angst liegt oft in den Genen
Ängste können zwar auch erlernt werden, oftmals wurde sie jedoch schon mit in die Wiege gelegt. Laut dem amerikanischen Psychologe Jerome Kagan bestimmen die Gene, ob man eher zu den ängstlichen Menschen gehört oder ob man es mit den Widrigkeiten im Leben mutig und unbeeindruckt aufnimmt. Zu diesem Schluss kommt Kagan, weil er über Jahrzehnte hinweg Babys und Kleinkinder in regelmäßigen Abständen untersucht hat und eine Veranlagung zur Ängstlichkeit schon früh entdeckt werden konnte. Rund 20 Prozent der Babys reagierten schon im Alter von nur wenigen Monaten empfindlich auf Dinge, die sie nicht kannten – unabhängig davon, ob es sich dabei um Gegenstände, Personen oder auch Situationen handelte.
Wurden sie damit konfrontiert, fingen sie an zu weinen, zappelten herum und drückten den Rücken durch. Da er die Babys über einen langen Zeitraum hinweg beobachtete, mitunter sogar bis ins frühe Erwachsenenalter, konnte Kagan auch feststellen, dass dieses angeborene Naturell oftmals konstant bleibt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wie der Glaube an das Schicksal die Bewältigung von schlimmen Ereignissen beeinflusst
Wie die Psychologen der Universität Münster nun in Zusammenarbeit mit einem Mainzer Kollegen heraus fanden, kann sich der Glaube an das Schicksal oder auch Zufälle positiv auf die Bewältigung von Tiefschlägen auswirken. Im Rahmen ihrer Studie haben die Wissenschaftler die Erfahrungen von Menschen analysiert, die ihren Partner verloren haben. Demnach können jene Personen, die daran glauben dass ihr Leben vom Schicksal oder Zufall bestimmt wird den Schicksalsschlag besser verkraften als die Menschen, die diesen beiden Faktoren keinerlei Bedeutung zumessen. Die Lebenseinstellung hat also grundlegend damit zu tun, wie man bestimmte Ereignisse im Leben bewertet und in der Konsequenz davon dann auch, wie man sie verarbeitet.
Über einen Zeitraum von neun Jahren wurden 414 Menschen von den Wissenschaftlern begleitet und untersucht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Angststörungen auf dem Vormarsch
Auf der 61. Jahrestagung der der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT), deren Thema in diesem Jahr die „Angst“ war, wiesen Experten nun auf die Zunahme von Angststörungen hin und forderten gleichzeitig auch mehr Hilfen für jene Menschen, die daran erkrankt sind. Nach Depressionen sind Angststörungen immerhin die zweithäufigste Erkrankung im psychischen Bereich. In de letzten Jahren haben Erkrankungen der Psyche sowie auch Verhaltensstörungen im Gesundheitssystem Kosten in Höhe von rund 30 Milliarden Euro verursacht.
Als Ursache wird unter anderem der immer stärker werdende berufliche Leistungsdruck sowie auch Versagensängste angegeben. Häufig führt dies zum Burn-Out-Syndrom oder im schlimmsten Fall aber auch zu einer kompletten Arbeitsunfähigkeit. Diesen Beitrag weiterlesen »
Kritik und warme Worte – Warum Frauen empfindlicher reagieren
Eine aktuelle Studie hat nun enthüllt, warum Frauen häufiger empfindlicher auf Kritik reagieren als Männer. Demnach ist es so, dass Frauen ohnehin häufiger von Selbstzweifeln geplagt sind und sich die Kritik daher auch mehr zu Herzen nehmen. Männer zweifeln dagegen viel seltener an sich und ihren Fähigkeiten. Die Studie hat ergeben, dass Frauen auch häufiger unter Versagensängsten leiden, was ebenfalls für ein instabileres Selbstwertgefühl spricht. Die Gründe dafür reichen mitunter weit zurück – schon in der frühen Vorzeit war es so, dass Frauen die Kritik als eine Art Warnsignal dafür empfinden, auf den Schutz der Gruppe angewiesen zu sein weil sie sich selber nicht so gut gegen Angriffe wehren können.
Wenn die Männer damals auf der Jagd waren und die Frau mit den Kindern allein zurück blieb, war sie mehr oder weniger schutzlos. Diesen Beitrag weiterlesen »
Allergien und Asthma – Die Psyche mischt mit
Für alle Menschen, die zur wärmeren Jahreszeit mit Heuschnupfen zu kämpfen haben, gibt es nun interessante Neuigkeiten, denn es könnte sein, dass gar nicht die Pollen daran Schuld sind: Denn Fachleute meinen, dass auch psychische Faktoren dabei eine entscheidende Rolle spielen können. So können Konflikte, Angst und Stress die Symptome des Heuschnupfens verstärken. Je mehr man sich auf die Allergie fixiert, umso stärker leidet man demnach auch unter ihr. So ist es wahrscheinlich, dass leicht neurotische und zu Stress neigende Menschen stärker unter einer Allergie leiden aus beispielsweise völlig ausgeglichene Menschen.
Es gibt auch schon ein spezielles Fachgebiet, das sich speziell mit den Zusammenhängen zwischen Nervensystem, Psyche und Immunabwehr beschäftigt: die Neuropsychoimmunologie. Auf diesem Gebiet wurden auch schon verschiedene Tests durchgeführt, die diese These bestätigen. Diesen Beitrag weiterlesen »

