Aspekttherapie verspricht Heilung von psychischen Traumata
Körperliche oder seelische Belastungen können ein Traumata nach sich ziehen wenn der Betroffene nicht dazu in der Lage ist sich davor zu schützen. Man unterscheidet bei psychischen Traumata unter zwei verschiedenen Arten, gegliedert nach der Ursache. Beim Typ 1 Traumata ist ein einmaliges Ereignis vorgefallen auf das sich der Betroffene nicht vorbereiten konnte (Unfall, Überfall, Naturkatastrophe u.ä.). Typ 2 ergibt sich aus einer sich wiederholenden Belastung (familiäre Gewalt oder Vernachlässigung, Mobbing oder Missbrauch). Auch wird getrennt zwischen Belastungen, die durch Menschen, Zufall oder die Natur zugefügt wurden. Die Grundlegende Ursache ist aber immer die misslungene seelische Verarbeitung auf natürlichem Wege.
Eine neue Genesungsmethode stellt die „Aspekttherapie“ in Kombination mit EMDR dar. Diese Maßnahme soll sehr wirksam sein und nicht nur bei psychischen Traumata sondern auch bei anderen psychischen Belastungen helfen, beispielsweise bei gewissen Phobien oder Depressionen. Wie der Begriff schon verlauten lässt, handelt es sich bei der Therapie um ein aspektbezogenes Vorgehen. Das bedeutet, dass in Verbindung mit gewissen Augenbewegungen (EMDR-typisch) die Nervenwege zum Gehirn freigemacht werden, die zur Verarbeitung des speziellen Erlebnisses notwendig sind. Psychotherapeuten haben die neue Methode bereits erfolgreich angewendet.