Schulangst muss ernster genommen werden
Immer mehr Kinder leiden unter Schulangst. Doch genauso vielfältig wie die Anzeichen für Schulangst sein können, können auch die Hintergründe sein. Helfen kann man Kindern mit Schulangst nur dann, wenn man die Ursachen für die Ängste abklärt und gezielt bei den Ursachen ansetzt.
Besonders Eltern neigen dazu Kindern mit Schulangst Mitleid entgegen zu bringen und schreiben gerne die eine oder andere Entschuldigung. Dies ist allerdings der falsche Weg. Schulangst entsteht im Kontext mit der Schule und nur in diesem Rahmen kann die Schulangst auch überwunden werden. Eltern sollten daher ihre Kinder nicht darin unterstützen den Ort Schule zu meiden, da dies die Angst meist zementiert. Vielmehr sollten Eltern ihre Kinder stärken und somit dabei helfen, dass die Angst vor der Schule bewältigt werden kann. Diesen Beitrag weiterlesen »
Übersteigertes Selbstbild entsteht im Gehirn und nicht durch das Umfeld
Jeder kennt es, es gibt einfach Menschen die so sehr von sich selbst überzeugt sind, dass sie sich selbst ganz anders einschätzen, als das Umfeld dies tut. Häufig wird die Meinung vertreten, dass dies durch die Erziehung kommt, doch der Grund liegt in der Gehirnaktivität. Wie npin.de berichtet, wurde an der University of Texas in Austin ein Versuch mit 20 Teilnehmern gestartet und hier kamen die Wissenschaftler zu eindeutigen Ergebnissen. Das Geheimnis liegt am Einsatz der Frontlappen, denn je geringer ihre Aktivität, desto mehr sehen sich Menschen nicht mehr real, sondern entwickeln ein übersteigertes Selbstbild. Diesen Beitrag weiterlesen »
Zu wenig Schlaf kann Depressionen bei Jugendlichen verstärken
Depressionen bei Heranwachsenden sind keine Seltenheit und häufig sind die Ausmaße erheblicher als das Umfeld annimmt. Doch die Anfälligkeit für Depressionen in jungen Jahren hängt auch vom vorhandenen Schlafrhythmus ab, wie neurologen-und psychiater-im-netz.de berichtet. Ein gesunder und ausreichender Schlaf ist ausschlaggebend für die Psyche von Heranwachsenden, dies zeigt deutlich eine Untersuchung, die mit 16.000 Schülern und Eltern durchgeführt wurde. Hier wurden die Schlafgewohnheiten genau unter die Lupe genommen. Es zeigte sich deutlich, dass rund 13 Prozent an Depressionen mit Selbsttötungsabsichten litten. Da die durchschnittliche Schlafdauer der Schüler bei sieben Stunden und 53 Minuten lag, können Rückschlüsse daraus gezogen werden, denn Jugendliche sollten mindestens 9 Stunden schlafen pro Nacht. Eine Verbindung zwischen Schlafdauer und Depressionen ließ sich, laut des Studienleiters, deutlich erkennen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Binge-Eating Syndrom – Neue Form der Essstörung
Neben der Bulimie und der Magersucht diagnostizieren Ärzte immer häufiger eine neue Form der Essstörung, die sich „Binge-Eating-Störung“ nennt. Bei dieser Form leiden die Patienten unter Heißhungerattacken, die sie nicht kontrollieren können.
Menschen, die unter einer „Binge-Eating-Essstörung“ leiden, essen innerhalb relativ kurzer Zeit den kompletten Kühlschrank leer und achten dabei nicht darauf, was sie alles essen. Normalerweise kennt man ein solches Verhalten nur von Bulimiekranken, die aber anders als Menschen mit einem „Binge-Eating“ Syndrom, das eben Gegessene sofort wieder erbrechen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Hypochondrie – Wenn die Angst vor Krankheiten das Leben beherrscht
Die Angst vor Krankheiten ist weit verbreitet und doch wird der Leidensdruck der Betroffenen häufig unterschätzt. Von der Umwelt belächelt, fühlen sich Hypochonder häufig unverstanden und im Stich gelassen. Folge daraus ist, dass die Hypochondrie häufig noch verstärkt wird.
10 bis 15 Prozent aller Menschen sind in ihrem Leben zumindest zeitweise von Hypochondrie betroffen. Die Angst vor Krankheiten ist somit weit verbreitet und beeinflusst die Lebensqualität der Betroffenen extrem. Das Leben dreht sich häufig nur noch um die Angst, denn jedes noch so kleine Zwicken oder Ziehen im Körper ist für Hypochonder ein Grund für Panik. Während von vielen Angsterkrankungen vorwiegend Frauen betroffen sind, sind Männer und Frauen von der Hypochondrie gleich häufig betroffen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Soziale Ängste bei Kindern bleiben häufig unerkannt
Ruhig, nett, unauffällig, sind die Begriffe, mit denen Kinder mit sozialen Ängsten häufig beschrieben werden. Gerade im Schulunterricht fallen Kinder mit sozialen Ängsten kaum auf. Einzig und alleine, dass sie häufig zurückhaltend gegenüber Mitschülern sind, wird hin und wieder bemängelt und dass die unauffälligen Kinder sich eher zurücknehmen und die eigenen Bedürfnisse gerne zurückstellen. Was wirklich dahinter steckt, bleibt häufig im Verborgenen.
Soziale Ängste können viele Formen haben und häufig tun Eltern Auffälligkeiten als Entwicklungsphasen ab. Dies kommt auch daher, dass Kinder mit sozialen Ängsten mit der Zeit eigene Strategien entwickeln, um mit ihren Ängsten durch den Alltag zu kommen. Oft zeigt sich, dass Kinder mit sozialen Ängsten schriftlich sehr gute Leistungen in der Schule erbringen, während sie mündlich starke Probleme haben, und versuchen mündlichen Aufgaben aus dem Weg zu gehen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Mobbing durch Mitschüler hinterlässt Spuren
Mobbing ist ein großes Thema an Schulen geworden und es finden viele Diskussionen auch innerhalb der Schule statt. Trotz stetiger Aufklärungsarbeit werden immer wieder Anzeichen für Mobbing bei Kindern übersehen. Welche Spuren dies bei Kindern hinterlassen kann, sollte nicht unterschätzt werden.
neurologen-und-psychiater-im-netz.de zeigt, auf welche Signale auf Mobbing hinweisen können und welche Schritte beim Verdacht auf Mobbing sinnvoll ist. Wichtig für Eltern auf Veränderungen im Verhalten des eigenen Kindes zu achten, denn hier zeigt sich häufig deutlich, dass es sich zurückzieht. Viele Mobbingopfer leiden still vor sich hin, da es schwerfällt die falsche Scham abzulegen. Eltern sollten deshalb auf Änderungen des Verhaltens achten und auch das Gespräch immer wieder neu suchen. Diesen Beitrag weiterlesen »